Einzelhändler kritisieren dezentralen Standort

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Rückblicke, auch auf das „Heimat-Shoppen“, gab es von Geschäftsführer Bernd Martin Leonidas. Seine positive Bilanz hierzu deckte sich mit der Meinung der Anwesenden.

Meinerzhagen - „Verkaufsoffen“ sollte der Sonntag am 24. September eigentlich sein. Doch daraus wird jetzt nichts. Auch das war ein Ergebnis der Einzelhandelsbesprechung am Dienstagabend im Gesellschaftsraum der Stadthalle.

Dabei ging der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins Bernd Martin-Leonidas auch kurz auf die Vereinsziele ein. Er verwies die rund 20 erschienenen Händler auf die Bemühungen des Vereins auf dem Gebiet des Tourismus und der Kulturarbeit. Ebenso aber auf Unterstützungen zur Steigerung der Attraktivität des Einzelhandels – auch durch Gemeinschaftsaktionen.

Hierzu zählte im Jahr 2016 auch das Heimat-Shoppen. Nach der Schilderung der damit verbundenen Arbeiten, die durch den Marketingverein koordiniert oder selbst erledigt wurden, fiel sein Fazit sehr positiv aus. Damit stand er nicht alleine da, was sich in der einhelligen Zustimmung der Anwesenden für eine Wiederholung in diesem Jahr ausdrückte. So soll es mit leichten Veränderungen wieder das Heimat-Shoppen in Meinerzhagen geben. Wobei am 8. und 9. September wieder Aktionstage stattfinden. Angedachtes Motto hierfür: „Mit allen Sinnen genießen.“

Volksbank-Abteilungsdirektor „Marketing“ Marc Kostewitz übernahm im weiteren Verlauf der Besprechung in komprimierter Form die Vorstellung der im Wesentlichen abgeschlossenen Planungen zum „Meinerzhagener Frühling“ am 14. Mai, dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr (die MZ berichtete). Stießen seine Ausführungen bei den Zuhörern durchweg auf Zustimmung und Anerkennung hinsichtlich des Engagements des Geldinstitutes, war das beim zweiten Termin für verkaufsoffene Sonntage ganz anders. Vorgesehen und vorsorglich genehmigt durch die Stadt, ist dieser für den 24. September und wie im Vorjahr im Rahmen des an dem Wochenende stattfindenden Hamburger Fischmarktes an der Kampstraße geplant.

Genau dieser – in diesem Jahr noch alternativlose Standort – löste die Kritik der Besprechungsteilnehmer aus. Sie waren überwiegend der Meinung, dass es zu keiner Belebung der Innenstadt abseits des Veranstaltungsortes und der unmittelbaren Umgebung gekommen sei. Zusätzlicher Knackpunkt: Am gleichen Wochenende findet der Halveraner Herbst statt, der für eine Konkurrenz sorge. Für dieses Jahr werden daher die Geschäfte an diesem Sonntag nicht ihre Türen öffnen. Im nächsten Jahr, wenn dann der Fischmarkt auf dem neuen Stadtplatz vor der Stadthalle aufgebaut werden kann, soll die Angelegenheit neu durchdacht werden.

Gedanken will man sich von Seiten der Einzelhändler unter anderem auch über eine bessere und einmütige Äußerung gegenüber der Politik und der Stadtverwaltung machen. „Wir sollten gemeinsam Anregungen, Meinungen und auch Kritikpunkte vorbringen“, appellierte Jan Lienenkämper. Ein Vorschlag, der nicht nur angenommen wurde, sondern auch in der Festlegung eines konkreten Termines gipfelte. Am Dienstag, 18. April, ab 19 Uhr soll dementsprechend ein Treffen im Ladenlokal des Bettenhauses Lienenkämper stattfinden.

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