Neue Produktionsstätte von Otto Fuchs eingeweiht - NRW-Minister Pinkwart gratuliert

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Bürgermeister Jan Nesselrath (links) und Minister Andreas Pinkwart (rechts) bedankten sich für die Investitionen.

Meinerzhagen - Großer Bahnhof bei Otto-Fuchs. Ein Minister, der Bürgermeister, die Geschäftsleitung des Unternehmens und viele weitere Gäste weihten am Montag die „Surface Technology“ im Industriegebiet Grünewald ein.

Oberflächenveredlung von Schmiederädern für die Autoindustrie – so lautet die Aufgabe, welcher sich im neuen Werk 270 Mitarbeiter widmen. Und am Montag war auch ihr großer Tag. Denn: Welchen Stellenwert der neue Standort hat, machte allein die Gästeliste deutlich.

Zur Feierstunde im eigens aufgebauten großen Zelt auf dem Außengelände in Grünewald waren neben Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, auch Bürgermeister Jan Nesselrath, die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari, Landrat Thomas Gemke, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas gekommen. Zusammen mit Vertretern aus der lokalen Politik, von am Bau beteiligten Firmen, aus der Meinerzhagener Verwaltung und diversen Geschäftspartnern von Otto Fuchs nahmen etwa 200 Besucher an dem Festakt mit anschließender Betriebsführung teil. 

Die Begrüßung der Gäste übernahm Hausherr Dr. Hinrich Mählmann, persönlich haftender Gesellschafter der Otto Fuchs KG. Er gab einen kurzen Überblick über die Geschichte der legendären Fuchs-Felge und bezeichnete die Fabrikation in Grünewald als „wohl modernste Anlage dieser Art in der Welt“. Insgesamt seien im interkommunalen Gewerbegebiet von Otto Fuchs 80 Millionen Euro investiert worden. Dr. Mählmann nutzte den Besuch aus Düsseldorf aber auch dazu, auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzugehen, die sich deutlich verschlechtert hätten. „In diesen Zeiten ist es schwierig, eine Entscheidung für Deutschland zu treffen“, sagte der persönlich haftende Gesellschafter. 

Minister Pinkwart überbrachte Glückwünsche für den neuen Standort und dankte für die Investitionen. Er bezeichnete die Firma Fuchs als „Vorzeigeunternehmen unseres Landes“ und einen wichtigen „Hidden Champion“. Die Produktion erfülle höchste Standards. „Wir setzen auf Unternehmen wie Otto Fuchs und wir wollen unser Land in Europa zum modernsten und umweltfreundlichsten machen. Und das bis zum Jahr 2030“, sagte er. Dabei baue man auch auf Innovationen, für die das Meinerzhagener Unternehmen bekannt sei.

Bürgermeister Jan Nesselrath betonte in seiner Ansprache, dass er hoffe, dass Otto Fuchs weiter am heimatlichen Standort investiere. Seiner Ansicht nach zeigt auch der Aufbau der Produktion in Grünewald, dass keine Verlagerung ins Ausland geplant sei. Mit der „Surface Technology“ nahe am Stammwerk habe die Firma außerdem die eigene Wertschöpfungskette optimiert. „Das Unternehmen untermauert damit auch seine Verbundenheit mit Meinerzhagen“, freut sich Nesselrath und er attestierte: „Unsere Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen.“ Der Standort für die neue Produktion sei gut gewählt: „Das ist ein Leuchtturmprojekt für die ganze Region.“

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