Politiker wollen das „Windelgeld“

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„Windelgeld“ – dafür zeichnet sich in den Fraktionen eine Mehrheit ab.

Meinerzhagen - Die CDU brachte es zuerst ins Gespräch: das Windelgeld. Einem entsprechenden Antrag folgte wenig später die UWG mit einer eigenen und modifizierten „Eingabe“ bei der Stadt.

Und worum geht es dabei? „Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt beantragt eine Familienförderung in Form der Bewilligung eines finanziellen Zuschusses in Höhe von einmalig 50 Euro je Neugeborenem ab dem Haushaltsjahr 2018.“ So formulierten es Thorsten Stracke und Udo Kritschker in ihrem Antrag. Hintergrund sei das erhöhte Müllaufkommen und höhere Müllgebühren, mit denen junge Familien leben müssten. Die CDU beziffert die Gesamtkosten dafür auf 10 000 Euro pro Jahr.

Die UWG ist im Grunde mit diesem Vorhaben einverstanden, möchte statt Bargeld aber lieber Angebote wie Pekip-Kurse, Babyschwimmen oder Musikgarten fördern.

In der Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend, Sozialesund Senioren zeigten sich die Fraktionen am Donnerstag im Grundsatz einverstanden mit den Plänen, jetzt sollen Gespräche über die konkrete Umsetzung geführt werden. CDU und UWG nahmen ihre Anträge deshalb auch zurück. Fachbereichsleiter Heinz Gerd Maikranz wies allerdings darauf hin, dass sich Meinerzhagen noch in der Haushaltssicherung befinde. „Wir haben deshalb Probleme, freiwillige Leistungen zu bezahlen.“ Er bat deshalb darum, nach Möglichkeiten der Gegenfinanzierung zu suchen.

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