Verdächtige verfolgt

Bewohner schließt sich aus Angst vor Einbrechern ein

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Die Beamten nahmen bei den verdächtigen Personen in Lüdenscheid auch am Schuhwerk Maß.

MEINERZHAGEN - Das Horrorszenario jedes Hausbesitzers spielte sich am Montagabend am Grünenbecker Weg in Meinerzhagen ab: Als Einbrecher ins Gebäude eindrangen, war der Bewohner noch im Haus.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich der 50-jährige Meinerzhagener umgehend in einem Zimmer im Obergeschoss des Hauses eingeschlossen, nachdem er mysteriöse Geräusche gehört hatte. Die Diebesbande war durch eine Balkontür ins Gebäude eingedrungen, durchwühlte die Einrichtung – und machte sich schließlich auch auf den Weg ins obere Stockwerk. „Als sie auf die verschlossene Tür stießen, versuchten sie zunächst, diese gewaltsam zu öffnen“, erklärte Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Erst als der Hausbewohner auf sich aufmerksam machte, ergriffen die Täter die Flucht. Zur Beute kann die Polizei noch keine Angaben machen, die Unbekannten hinterließen jedoch einen Sachschaden in Höhe von circa 300 Euro.

Infolge der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Opel Astra mit Ausfuhrkennzeichen auf, der gerade auf der Werkshagener Straße zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Süd unterwegs war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten die drei Autoinsassen auf dem Parkplatz des Lüdenscheider Obi-Marktes. Zusammenhänge mit dem Einbruch in Meinerzhagen konnten die Polizisten jedoch nicht feststellen. Lediglich Schraubendreher und ein nicht zuzuordnendes Navigationsgerät wurden sichergestellt. Nach Feststellung der Personalien mussten die Beamten die Personen weiterfahren lassen. - zach

Einbruch am Grünenbecker Weg  in Meinerzhagen

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