Schneller Fluchtweg: Meinerzhagener Gewerbegebiet Darmche liegt unweit der A45 

Einbrecher mit Vorliebe fürs Mediterrane: Palettenweise Feinkost abtransportiert!

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Symbolbild

Meinerzhagen - Nein, das war vermutlich kein zufälliger "08/15"-Einbruch, der sich am vergangenen Wochenende im Gewerbegebiet Darmche unweit der A45-Anschlussstelle Meinerzhagen abgespielt hat. Vielmehr hatten sich die Täter sehr gezielt das Gebäude eines Feinkost-Händlers für mediterrane Produkte ausgesucht. Entsprechend hoch ist der Schaden ausgefallen.

Dass Einbrecher darauf erpicht sind, möglichst schnell über Bundesstraßen und Autobahnen vom Tatort weg zu kommen, liegt auf der Hand. Wohl auch deshalb fiel jetzt die "Wahl" auf das Gewerbegebiet Darmche in Meinerzhagen, das naturgemäß am Wochenende weniger stark frequentiert ist als unter der Woche.

In der Werner-Battenfeld-Straße - einer Sackgasse - hatten die Ganoven eine ganz bestimmte Lagerhalle im Visier: die eines Feinkost-Händlers, der seine "Spezialitäten aus dem mediterranen Bereich" nach eigenen Angaben auf Wochenmärkten sowie über den Großhandel an die "regionale Gastronomie" verkauft.

Im Klartext: Die Lebensmittel, die dort gelagert werden, sind nicht etwa Discounter-Ware, sondern vielmehr hochwertigere Feinkost.

Garnelen, Ziegenkäse und Oliven erbeutet

Auf Paletten gelagert standen zum Zeitpunkt des Einbruches unter anderem Garnelen, Ziegenkäse und Oliven in dem Gebäude, wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis auf Nachfrage unserer Redaktion die ursprünglichen Angaben ("Paletten voller Lebensmittel") konkretisierte.

Um an die schmackhafte Beute zu gelangen, betrieben die Einbrecher durchaus einen hohe Aufwand: Sie öffneten nämlich "gewaltsam mehrere Eingangstüren und das große Hallentor", so die Polizei. Danach mussten die Paletten auf einen Transporter oder Lkw verladen werden.

Wert der Beute und Sachschaden hoch

Der Gesamtschaden, der sich zusammensetzt aus dem Wert der Ware und dem entstandenen Sachschaden, wird von der Polizei zwar nicht konkret genannt. Er liege aber "im niedrigen fünfstelligen Bereich", wie ein Polizeisprecher sagte.

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