Sieben Einbrüche halten die Polizei in Atem

Einbrecher haben in Meinerzhagen viele Fluchtmöglichkeiten, auch deshalb ist das Stadtgebiet ein beliebter Tatort. - Foto: dpa

Meinerzhagen - Die Polizeibeamten der Wache Meinerzhagen mussten in den vergangenen Tagen zu mehreren Einbruchsdiebstählen ausrücken – kein neues „Geschäft“ für die Ordnungshüter. Sieben Mal schlugen Unbekannte seit dem 30. Dezember in Meinerzhagen zu.

Der Polizeibericht: Am Samstag drangen die Täter zwischen 16 und 20 Uhr in ein Einfamilienhaus an der Königsberger Straße ein. Sie hebelten ein Fenster auf und durchwühlten die Wohnräume. Ob die Einbrecher etwas entwendeten, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Am Fenster entstand Sachschaden.

Ebenfalls am Samstag wurde an der Schöppenkampstraße zwischen 16 und 21 Uhr die Terrassentür eines Reihenhauses aufgebrochen. Gestohlen wurde offenbar nichts, den Sachschaden gibt die Polizei mit 500 Euro an.

Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Himbergstraße hörten am 2. Januar um kurz nach 3 Uhr verdächtige Geräusche. Als sie nachschauten, stellten sie fest, dass eine Fensterscheibe eingeschlagen worden war. Die unbekannten Täter waren jedoch bereits geflüchtet. Ob sie Beute machten, steht noch nicht fest. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 1500 Euro beziffert.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, schlugen Unbekannte auch schon zum Jahreswechsel zu. Sie drangen zwischen 1 und 16 Uhr am Neujahrstag in ein Einfamilienhaus an der Gartenstraße ein. Nachdem sie ein Fenster gewaltsam geöffnet hatten, durchsuchten sie die Wohnräume. Ob etwas gestohlen wurde, steht auch hier noch nicht fest. Es entstanden laut Polizeibericht mehrere Hundert Euro Sachschaden.

Zwischen dem 30. Dezember und dem 2. Januar hebelten Einbrecher das Fenster eines Wohnhauses in Heiligenberg auf. Sie durchsuchten die Räume, gingen nach bisherigen Erkenntnissen der Ordnungshüter jedoch leer aus. Sachschaden laut Polizei: etwa 150 Euro.

An der Derschlager Straße trieben Einbrecher in der Nacht zum 31. Dezember ihr Unwesen. Die Täter versuchten erfolglos über ein gewaltsam geöffnetes Fenster in eine Wohnung und einen Lagerraum einzubrechen. Dabei richteten sie nach Polizeiangaben mindestens 1500 Euro Sachschaden an.

Ebenfalls in der Nacht auf Silvester, diesmal an der Kirchstraße, versuchten Einbrecher, sich Zutritt zu einer Gaststätte zu verschaffen. Ihre Aufbruchsversuche an einer Tür misslangen jedoch. Sachschaden laut Polizei: etwa 500 Euro.

Diese Häufung von Einbrüchen ist selbst für das bei Tätern „beliebte“ Meinerzhagen ungewöhnlich. Ein Grund für die Häufung dieser Verbrechen ist für die Polizei die unmittelbare Nachbarschaft der Volmestadt zur idealen Fluchtroute A 45. Polizeikommissar Marcel Dilling ist Pressesprecher der heimischen Polizei. Er weiß: „In manche Städte im Märkischen Kreis führt nur eine Straße hinein und wieder hinaus. Nicht so in Meinerzhagen. Hier gibt es Dutzende von Fluchtmöglichkeiten.“ Die Polizei reagiere zu manchen Zeiten mit verstärkten Streifentätigkeiten und auch in Sachen Prävention wende man sich mit Tipps an die Bürger. Beispielsweise auch mit diesem Rat: „Ein Haus sollte auch in Abwesenheit der Bewohner nicht den Eindruck vermitteln, dass es leer steht.“ Und immer wieder wird auch der Hinweis gegeben, dass die Polizeibeamten Michael Schneider und Michael Hufnagel zu den Themen Einbruchs- und Eigentumsschutz wertvolle Tipps geben können. Sie sind zu erreichen unter den Rufnummern 0 23 73/90 99 55 10 und 0 23 73/90 99 55 12.

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