Einbahnstraßenregelung auf der Hauptstraße

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Umfangreiche Bauarbeiten machen seit gestern für die untere Hauptstraße von der Einmündung An der Stadthalle bis zur Kirchstraße die Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung erforderlich. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Seit gestern gilt für die untere Hauptstraße von der Einmündung An der Stadthalle bis zur Kirchstraße eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Gerichtstraße/Krim. Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten im Bereich von Gehwegen, Fahrbahn und Pflasterung. Insgesamt 300 000 Euro sind für die Maßnahme, die in zwei Bauabschnitten realisiert wird, vorgesehen.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Einmündung an der Stadthalle bis zur Kirchstraße. Ende Oktober, so die Planungen, soll dieser Ausbauteil erledigt sein – wenn vor allem das Wetter mitspielt und nichts Unvorhergesehenes passiert.

Für diesen Zeitraum wird eine Einbahnstraßenregelung auf der Hauptstraße eingerichtet. Der Baustellenbereich wird weiter einspurig zu passieren sein. Die MVG wird ihren Bus-Fahrbetrieb für die Dauer der Arbeiten auf der Hauptstraße allerdings komplett einstellen. Die Linie 81 der Märkischen Verkehrsgesellschaft in Richtung Stadthalle fährt ab Haltestelle Zur Birkeshöh direkt zur Haltestelle Stadthalle. Die Linie 98 in Richtung Stadthalle fährt nach der Haltestelle Amtsgericht über die Lindenstraße zur Haltestelle Stadthalle. Die Linien 98, 281 und 282 in Fahrtrichtung Amtsgericht fahren nach der Haltestelle Stadthalle über die Lindenstraße und Gerichtstraße zur Haltestelle Amtsgericht. Die Linie 81 in Richtung Heerhof fährt direkt von der Stadthalle zur Haltestelle Zur Birkeshöh. Die Haltestelle Apotheke entfällt in dieser Zeit in beide Richtungen.

„Wir werden eine so genannte Wanderbaustelle einrichten“, erläuterte Bauleiter Lars Klapp von der gleichnamigen Firma aus Gummersbach den geplanten. Das bedeutet, dass jeweils nur ein etwa 50 Meter breiter Streifen „bearbeitet“ wird. Für Kunden der in diesem Bereich angesiedelten Geschäfte heißt das, dass die Parkplätze an der Hauptstraße wegfallen. Weil es dort allerdings ohnehin nicht viele Stellplätze gibt, dürfte diese Einschränkung keine großen Folgen haben. Es stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zudem weiter ausreichend Stellplätze zur Verfügung.

Weiterhin möglich sein wird der Anlieferungsverkehr für die Geschäfte. Zum Teil kann das auch über den Prumbomweg geschehen.

Auswirkungen wird die Baumaßnahme auch auf die Abfallentsorgung für die betroffenen Anwohner und Geschäfte haben. Die Mitarbeiter der Firma Lobbe Entsorgung werden die Restmülltonnen weiter wie bisher zur Entleerung an die Straße ziehen. Die „gelben“ Tonnen (Leichtstoffverpackung) und grünen Tonnen müssen von den Bürgern selbst auf die rechte Straßenseite („gerade Hausnummern“) gestellt werden. Sperrmüll und E-Schrott müssen – falls erforderlich – außerhalb des Baustellenbereichs zur Abholung bereitgestellt werden.

Der Schwerpunkt der Sanierung liegt bei den Fahrbahnbanketten und den mit Natursteinen gepflasterten Rinnen am Rand der Hauptstraße. Schwerlastverkehr und Busse haben im Zusammenwirken mit den Witterungseinflüssen dem Naturmaterial arg zugesetzt. Viele schadhafte Stellen mussten bereits provisorisch mit Asphalt geschlossen werden. Immer wieder aber taten sich neue Stolperfallen auf und bot sich insgesamt ein mittlerweile recht unschönes Erscheinungsbild auf der Hauptgeschäftsstraße des Ortes.

Durch den Einbau neuer und belastbarer Betonsteine, ähnlich wie an der Gerichtstraße, sollen die Straßenränder nun deutlich ansehnlicher gestaltet werden. Außerdem wird auch die mit Rissen übersäte Straßendecke saniert.

Auch der Entwässerungskanal in der Straße ist an manchen Stellen schadhaft und wird im Zuge der Baumaßnahme instandgesetzt. Zusammen mit den Arbeiten an den Versorgungsleitungen und neu einzubauenden Leerrohren für Medienunternehmen und Telekommunikation steht also ein großes Aufgabenpaket an, das die beteiligten Baufirmen Firma Klapp und Katec aus Breitenthal (zuständig für den Kanal) zu erledigen haben.

Sollte es während der Bauarbeiten zu Problemen, Fragen oder Anregungen seitens der Bürger kommen, steht Diplom-Ingenieur Markus Schade bei der Stadt Meinerzhagen als zuständiger Ansprechpartner zur Verfügung (Tel. 77 186).

Der zweite Bauabschnitt von der Kirchstraße bis zur Ecke Krim ist für das kommende Jahr vorgesehen. Im Rahmen der nach der Sommerpause anstehenden Haushaltsberatungen muss dafür allerdings erst noch die Finanzierung per Ratsbeschluss sichergestellt werden. ▪ -fe

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