Ehrenamtskneipe als Alternative

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Am 28. Juni möchte der Ortsvorsteher in der Ebbehalle über das Projekt „Ehrenamtskneipe“ diskutieren.

Valbert - Seit Ende September 2016 ist Hültekanne in Valbert geschlossen. Für die Einwohner des Ebbedorfes und aus den umliegenden Ortschaften gibt es seitdem kein „Dorfgasthaus“ mehr.

Ein Manko, das nicht nur den Einzelnen trifft. Auch die Vereine nutzten die „Hüka“ für ihre Versammlungen und Festivitäten, für die besonders der Saal der Traditionsgaststätte eine ansprechende Umgebung war.

Nach nunmehr fast einem dreiviertel Jahr zeichnet sich derzeit auch keine Wiederbelebung durch einen neuen Pächter ab. Dieser Umstand veranlasste Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck jetzt dazu, die Vertreter der Valberter Vereine zusammenzurufen, um über mögliche Alternativen zu beraten. Und: Gut 30 Personen folgten seiner Einladung.

In einem ersten Überblick ging es in der Gesprächsrunde um die Frage, ob es in Valbert eine Möglichkeit gäbe, eine sogenannte „Ehrenamtskneipe“ einzurichten. Unabhängig von einer konkreten Örtlichkeit sprachen sich die Anwesenden für eine solche Lösung aus. Klare Aussage war dabei aber: Das kann kein bestehender Verein mit übernehmen. Ein derartiges Projekt ist nur zu stemmen, wenn eine Vielzahl von Menschen mitmacht. „Das können auch diejenigen sein, die bisher nicht in einem Verein tätig sind“, so Hans-Gerd Turck im Gespräch mit der MZ.

Um die mögliche Bereitschaft für die Mitarbeit an einem derartigen Projekt festzustellen, lädt der Ortsvorsteher nun für Mittwoch, 28. Juni, ab 19 Uhr alle Interessierten in die Ebbehalle ein.

Nach einer kurzen Erläuterung über eventuelle Fördermöglichkeiten aus dem Europäischen Leader-Projekt soll es auch um die Vorstellung ähnlicher, bereits gegründeter Einrichtungen, gehen. Hierzu wird unter anderem auch die Leader-Regionalmanagerin Frederike Schriever anwesend sein.

Erklärtes Ziel der Veranstaltung soll sein, dass nach einer ergebnisoffenen Diskussion eine Entscheidung getroffen wird und im Falle eines positiven Votums für ein derartiges Projekt auch an diesem Abend bereits konkrete Zusagen für die weitere Mitarbeit gemacht werden. „Denn wenn die Sache nicht von Anfang an eine breite Basis hat, ist sie nicht zu realisieren“, erläuterte Hans-Gerd Turck die Vorgehensweise.

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