Ehrenamtskarte auch für die Feuerwehr gefordert

Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren sollen ebenfalls von der Ehrenamtskarte profitieren.

MEINERZHAGEN ▪ In Sachen Ehrenamtskarte für Feuerwehrleute und Mitglieder anderer Einsatzorganisationen, wie zum Beispiel dem DRK, tut sich offenbar etwas.

Ausgelöst durch die Berichterstattung der Meinerzhagener Zeitung ist die Frage der Anrechnung von Bereitschaftszeiten mittlerweile zum Gegenstand von Abstimmungen auf Ministeriumsebene geworden. Das teilte heute als weitere Reaktion auf unsere aktuelle Information über eine in dieser Frage ablehnende Stellungnahme aus dem Familienministerium der heimische Landtagsabgeordnete Bernd Schulte (CDU) mit. Für Schulte ist „nicht nachvollziehbar“, dass das Innenministerium, das für die Feuerwehren zuständig ist, Bereitschaftszeiten zumindest teilweise als Dienststunden gelten lässt. Das für das Regelwerk der Ehrenamtskarte zuständige Familienministerium hingegen will genau dies aber nicht akzeptieren, wie berichtet. Und das führt dazu, dass es den meisten Mitgliedern von Feuerwehr, DRK und vergleichbaren Organisationen trotz umfänglicher Bereitschaftszeiten nicht möglich ist, die zurzeit geforderten fünf Dienststunden pro Woche im Ehrenamt nachweisen zu können.

Für Bernd Schulte steht fest: „Diese ungleiche Behandlung kann so nicht akzeptiert worden. Hier muss es eine Anpassung geben, die dazu führt, dass gerade den Ehrenamtlern im stark beanspruchenden Bereich von Feuerwehr und vergleichbaren Organisationen in Form der Ehrenamtskarte die ihnen zustehende Anerkennung zuteil werden kann.“

Schulte versprach, „weiter am Ball zu bleiben“ und hofft, schon in Kürze positiven Vollzug melden zu können

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