Ehrung: Horst vom Hofe erhält Karl vom Ebbe

Marc Kostewitz, Roland Krebs, Niklas Jarosch und Herrmann Moos von der Volksbank überreichten eine Figur des Karl vom Ebbe am Freitag an Horst vom Hofe (2. v on links).

MEINERZHAGEN -  Horst vom Hofe, ehemaliger Lokalchef der Meinerzhagener Zeitung, wurde am Freitag von der Volksbank geehrt. Er erhielt den Karl vom Ebbe – in Kleinformat.

Er verkörpert den typischen Sauerländer, ist imaginärer Zeitzeuge, der das Geschehen vor Ort beschreibt und Nachrichten und „Vertellekes“ aus der Region verbreitet – die Figur Karl vom Ebbe wurde von Fritz Sträter erschaffen, von Wilhelm Vogel und später von Sträter selbst auf dem Frühschoppen des Meinerzhagener Schützenfestes verkörpert.

Heute steht sie als überlebensgroßes Symbol vor der Hauptstelle der Volksbank im Märkischen Kreis. Mit einer kleinen Version dieser Figur ehrt die Volksbank Personen, „die eine Nähe und Affinität zu Karl vom Ebbe haben.“ So formulierte es Vorstand Roland Krebs am Freitag, als er Horst vom Hofe, ehemaliger Redaktionsleiter der Meinerzhagener Zeitung, die Figur des Karls vom Ebbe überreichte.

Horst vom Hofe zählt damit neben Fritz Sträter, Jürgen Stadermann und Günther Lüsebrink zu wenigen Persönlichkeiten, die mit der Figur, die nur 20fach aufgelegt wurde, ausgezeichnet wurden. Eine weitere Figur steht darüber hinaus im neuen Rathaus.

Die Analogie zu Karl vom Ebbe falle nicht schwer, betonte Roland Krebs am Freitag. „Mit Herzblut bei der Sache sein und die Aufgaben so erfüllen, wie es der Berufung entspricht – das trifft auf Horst vom Hofe in besonderem Maße zu und verdient Respekt und Anerkennung“, sagte er.

Für den ehemaligen MZ-Lokalchef, der erst kürzlich nach mehr als 45-jähriger journalistischer Arbeit seinen Ruhestand angetreten hat, war die Auszeichnung gestern „eine große Freude“. „Ich fühle mich geehrt“, sagte er. Zu Karl vom Ebbe hat Horst vom Hofe in mehrfacher Hinsicht eine besondere Verbindung. Journalistisch hatte er die Enstehung des Symbols begleitet, berichtete über das Ereignis, als die überlebensgroße Figur 1996 ihren Platz vor der Volksbank an der Haupstraße bezog.

Mit dem „geistigen Vater“ Fritz Sträter fühlt sich auch Horst vom Hofe verbunden, war dieser doch Oberst der Schützengesellschaft, als Horst vom Hofe den Königsvogel traf. Beim Frühschoppen führte Sträter Regie – ebenso wie lange Jahre auch Horst vom Hofe. Viele Verbindungen also und eine Verbundenheit zur Region, die jetzt gewürdigt wurde. – Simone Benninghaus

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