Förderverein legt den Fokus auf bewährte Finanzquellen

EGM-Förderverein will keine Ladesäule

Die vom Förderverein finanzierte Sitzgruppe auf dem Schulhof diente als Kulisse für das Vorstandsfoto.
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Die vom Förderverein finanzierte Sitzgruppe auf dem Schulhof diente als Kulisse für das Vorstandsfoto. Auf dem Foto (vorne von links) Heike Happe, Melanie Stupperich und Sonja Drosdowski sowie (hinten von links) Daniela Sinn, Janine Klinke, Dagmar Dierke und Wiebke Gracin.

Das NRW-Schulministerium unterstützt in den Sommerferien Fördermaßnahmen für Schüler. So sollen die durch die Pandemie und den damit verbundenen Unterrichtsausfall entstandenen Wissenslücken geschlossen werden. Doch ohne Co-Finanzierung durch die Schule, so die stellvertretende Schulleiterin Miriam Haarbach aus dem Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen (EGM), gehe es nicht.

Meinerzhagen – Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung sprachen sich die Aktiven des EGM-Fördervereins daher am Mittwochabend für die Unterstützung des Projekts aus. Schließlich hat das Gymnasium bereits mit dem Ferien-Förderprogramm „English in Action“ sehr gute Erfahrungen gemacht. Hinzu kommen jetzt in der letzten Ferienwoche weitere Angebote in den Hauptfächern. Dank der Landesförderung und der Unterstützung durch den Förderverein ist das Angebot dieses Mal für alle Eltern kostenfrei. Einzige Vorgabe: Pro Kursus müssen sich mindestens acht teilnehmende Schülerinnen und Schüler anmelden. „Lehrkräfte aus unserem Kollegium sowie externe Fachkräfte stehen für den Unterricht schon bereit“; so Miriam Haarbach.

Lernprogramm ja, Ladesäule nein

Während das Lernprogramm auf ungeteilte Zustimmung stieß, lehnte die Versammlung die Unterstützung für die Einrichtung einer Ladesäule für E-Autos auf dem Schulparkplatz ab. Ein Energieversorger hatte vorgeschlagen, der Förderverein könne als Betreiber der Elektro-Tankstelle fungieren. Der Vorstand um die Vorsitzende Melanie Stupperich und ihre Stellvertreterin Heike Happe sieht dabei aber erhebliche Risiken.

„Wir wissen nicht, wie diese etwas abseits gelegene Säule angenommen wird“, gab Melanie Stupperich zu bedenken. Und wirtschaftlich muss sich das Projekt tragen, denn Verluste müsste der Verein ebenso tragen, wie die Anschubfinanzierung in Höhe von rund 3000 Euro. Heike Happe erklärte zudem, dass so eine Maßnahme unter Umständen die Gemeinnützigkeit des EGM-Fördervereins gefährden könne. „Da backe ich lieber ein paar Mal Waffeln für unsere Schulfeste, als eine solche Ladestation zu finanzieren“, verwies Vorsitzende Melanie Stupperich auf die bewährten Finanzquellen des Vereins.

Risiko zu groß

Auf Risikokapital sind die EGM-Förderer nicht angewiesen, Das machte der Jahresbericht von Kassiererin Janine Klinke deutlich, die zusammen mit den Kassenprüferinnen Daniela Sinn und Marion Banse eine solide Finanzlage aufzeigte. Wie gewohnt wurden über das Jahr einige Wünsche der Fachschaften erfüllt. Mitgliedsbeiträge sowie Spenden und andere Erlöse standen auf der Einnahmeseite. „Gut gewirtschaftet“, fand die Versammlung und entlastete den Vorstand für das Geschäftsjahr 2020.

Wahlen

Zur neuen Kassenprüferin wurde Dorothea Klaewer gewählt. Beisitzerinnen sind Daniela Sinn und Wiebke Gracin. Sonja Drosdowski übernahm das Amt der Schriftführerin, während Heike Happe als 2. Vorsitzende im Amt bestätigt wurde.

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