Ebbeschüler helfen Kindern in Afrika

Die Ebbeschüler engagieren sich für bedürftige Kinder in Afrika. ▪

Valbert ▪ Soziales Engagement zeigten jetzt die „Pinguine“ der Ebbeschule. 23 Kinder der Klasse 3b mit Lehrerin Ulrike Leuckel brachten, unterstützt von Eltern und Bekannten, verschmutzte Autos auf Hochglanz.  

Möglich machte die Aktion der hiesige Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, da auf dem Gelände des Gerätehauses die technischen Voraussetzungen für die notwendige Behandlung der Abwässer gegeben sind.

Mit ihrem Einsatz beteiligten sich die Schüler an der Aktion „Action!Kidz“ der Kindernothilfe. „Die Organisation ruft alljährlich im Herbst bundesweit Kinder und Jugendliche dazu auf, durch bezahlte Tätigkeiten Spenden zu sammeln“; erklärte Leuckel. „Die Gelder sollen in Projekten vor Ort ausbeuterischer Kinderarbeit entgegenwirken, Schulbildung ermöglichen und Notlagen mildern.“

Die nun auch im Ebbedorf erarbeiteten Spenden seien hungernden Kindern in Somalia sowie zwangsweise arbeitenden Kindern in Sambia (vormals Nordrhodesien) zugedacht.

Mit vereinten Kräften ans Werk gingen die Schüler, Feuerwehrmann Mario Kähne mit der düsenfeinen Klardusche und die Mütter an Teigschüsseln und Waffeleisen. Darüberhinaus sollen sich – so die Anregungen der Kindernothilfe – die Akteure bei weiteren, möglichst gut dotierten Einsatzmöglichkeiten verdingen: Etwa bei Freunden oder in der Nachbarschaft mithelfen Keller zu entrümpeln, Gärten winterfest zu machen, Hunde ausführen, Schuhe putzen, einen Sponsorenlauf organisieren oder die Einsatzwagen der Feuerwehr schrubben.

Solveigh Martenson berichtete der Lehrerin, dass sie in ihrer Familie beim Umstellen der Möbel geholfen habe. Gegen Honorar, versteht sich. Denn den fleißigsten Action!Kidz-Teams winken in den Kategorien „Höchster Gesamt-Spendenbetrag“ sowie „Höchster Pro-Kopf-Spendenbetrag“ ausgelobte Gewinne. „Kinder gegen Kinderarbeit“ – so befeuert die Kindernothilfe das soziale Engagement – „die Aktion kennt nur Gewinner“. ▪ As

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