Tietgen und Lurz besonders zielsicher

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Sie haben das traditionelle Ebbesau-Schießen mitorganisiert: (hinten, von links) Andreas Hornbruch, Thomas Schönenberg und Karsten Hornbruch. Als interessierte Beobachten waren mit dabei (vorne, von links) Fahnenoffizier Sascha Sommer und Schützenkönig Klaus Haferkorn.

Valbert - Das Ebbesau-Schießen der Valberter Sportschützen kann bereits auf eine zehnjährige Tradition zurückblicken. Und auch am Freitag stand die Hans-Nübel-Schießanlage wieder ganz im Zeichen der begeisterten Sportschützen, die in zwei Disziplinen auf die „Ebbe-Sau“ anlegten.

137 Schützen, darunter auch eine Frau, gaben sich im Laufe des Tages die Klinke in die Hand und legten mit Vorderlader- und Perkussionshinterlader sowie Unterhebelrepetiergewehr (Winchester) auf die 50 Meter entfernte Scheibe an. „Ein Teilnehmer kam aus Kanada. Der war in Meinerzhagen zu Besuch“, freute sich Karsten Hornbruch, einer der rund zehn Mitorganisatoren der sportlichen Veranstaltung zum Jahresende. In beiden ausgelobten Disziplinen konnten die Teilnehmer jeweils fünfmal auf die Scheibe anlegen. Sie alle hatten dabei ihre eigenen Waffen mitgebracht.

Nach Abschluss des Wettbewerbs wurden in lockerer Runde die Sieger geehrt. In der Disziplin Vorderlader/Perkussionsgewehr war Markus Tietgen mit 40 Ringen der beste Schütze. Ebenfalls 40 Ringe, aber in der Rangfolge Zweiter wurde Gerd Renner. Martin Lurz belegte den dritten Platz. Beim Anlegen mit dem Unterhebelrepetiergewehr erreichte Christian Lurz mit 41 Ringen den Sieg. Ihm folgten mit 40 Ringen Thomas Höfer und mit 39 Ringen Martin Lurz. Für ihre sportlichen Erfolge erhielten die Schützen verschiedene nützliche kleine Präsente.

Der besondere Höhepunkt dieser beliebten Veranstaltung war aber auch in diesem Jahr wieder das Anlegen auf die Ebbe-Sau mit der Kanone. Bei diesem Wettbewerb hatte jeder Teilnehmer nur einen Schuss. Dass dieser eine Schuss auch saß, darauf konnte Siegesmund Strohmeier (9 Ringe) besonders stolz sein. Während das Ebbesau-Schießen mit den Gewehren für alle interessierten Teilnehmer offenstand, fand das Schießen mit der Kanone nur vereinsintern statt. Sie ist eine Nachbildung einer historischen Kanone aus napoleonischen Zeiten und ein Geschenk der Sportschützen an Hans Nübel zu dessen 70. Geburtstag. Nach dem Tod seiner Tochter ist sie wieder in den Besitz der Sportschützen übergegangen. - bäs

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