Auto flog Böschung hinab und landete auf dem Dach

Drolshagener "versenkt" Auto in Meinerzhagen und verschwindet

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[Update] Meinerzhagen-Valbert - Große Erleichterung bei den Einsatzkräften in Meinerzhagen-Valbert: In einem verlassenen Unfallwagen an der Listerstraße befanden sich keine Personen mehr.

Auf den ersten Blick musste man Schlimmstes befürchten. Der Fahrer eines Opels verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto und fuhr geradeaus. Er flog in die Böschung hinab und landete auf dem Dach.

Ein aufmerksamer Autofahrer wurde am Neujahrsmorgen auf den Unfallwagen aufmerksam und benachrichtige die Polizei.

Suche nach dem Fahrer

Das Auto lag etwa eineinhalb Meter unterhalb des Straßenniveaus unter zahlreichen Ästen. Die Feuerwehrleute rätselten, wie hier jemand aus eigener Kraft hinauskommen konnte. Da man befürchtete, Insassen des Autos könnten sich schwerverletzt in der Nähe aufhalten, wurde auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. 

Drolshagener "versenkt" Auto in Meinerzhagen und verschwindet

Doch die Hummel konnte wegen des unwirtlichen Wetters nicht fliegen. Die Feuerwehr war mit etwa 25 Kräften im Einsatz und hatte zunächst viel Mühe, zu dem Unfallwagen vorzudringen. Sie mussten sich den Weg sprichwörtlich mit der Motorsäge bahnen.

Unfallursache unklar

Inzwischen konnte die Polizei bestätigen: Der 32-jährige Fahrer des Wagens wurde bei Verwandten in Meinerzhagen angetroffen. Dabei bestätigten sich einerseits die Vermutung auf leichte Verletzungen, allerdings auch die Zweifel an der Fahrtüchtigkeit. 

Der in Drolshagen wohnende Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss. Es wurden zwei Blutproben entnommen. Der Führerschein wurde - anders als in ähnlich gelagerten Fällen üblich - nicht sichergestellt.

Unklar ist derzeit noch, wann der Unfall genau passiert ist und warum sich der Fahrer entfernt hat. Möglicherweise um Hilfe zu rufen - Handyempfang im Bereich Ingemerterhammer ist kaum gegeben. 

Die Polizei musste sich mit der Aussage "in der Nacht" zufrieden geben - offenbar wusste es der Fahrer selbst nicht genauer.

Am Neujahrsmorgen gegen 10.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, gegen 13 Uhr war der Einsatz noch nicht abgeschlossen.

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