Hoffnung auf Lichterglanz

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Auch das war eine der Ideen, die vor zwei Jahren vorgestellt wurden: Die stimmungsvolle Beleuchtung von Gebäuden, hier Gassmann.

Meinerzhagen - Die Straßen und Wege der Stadt sollen auch in diesem Jahr festlich beleuchtet sein. In welchem Umfang die Weihnachtsillumination allerdings gelingt, das noch unklar.

Wie Bernd-Martin Leonidas, Geschäftsführer des Stadtmarketings, auf Anfrage der MZ erklärt, befinde man sich in Gesprächen mit der Stadt, in denen es um die diesjährige Umsetzung des modularen Beleuchtungskonzepts gehen soll.

Dieses war 2012 vorgestellt worden und ist zunächst auf einen Testzeitraum von drei Jahren befristet. In diesem Jahr würde dieser Probelauf also enden.

Eine besondere Rolle spielt darin die Einbindung der Anlieger an den markanten innerstädtischen Bereichen (Hauptstraße, Derschlager Straße, Zur Alten Post, Bahnhofstraße), die etwa Herrnhuter Sterne oder sonstige Beleuchtungselemente vor ihren Gebäuden finanzieren sollen. Mitglieder des Stadtmarketingvereins erhalten einmalig kostenfrei einen Herrnhuter Stern.

„Die Intention dahinter ist, dass die Kraft von innen heraus kommt“, sagt Jens Groll, der nicht nur Beisitzer im Stadtmarketingvorstand ist, sondern auch Stadtkämmerer und daher eine Option grundsätzlich ausschließt: „Dass die Stadt die Beleuchtung angesichts der prekären Finanzlage nicht zahlen kann, ist offensichtlich.“

Umso mehr gelte es, die Geschäftsinhaber zu motivieren, sich aus Überzeugung an den einzelnen Leistungspaketen aus LED-Beleuchtung, Herrnhuter Sternen und sonstigem zu beteiligen.

Nachdem das Projekt im vergangenen Jahr stagniert habe, hofft Groll nun auf neuen Schwung für die Modul-Idee. „Wir haben das Konzept ja auf drei Jahre angelegt, so dass man erst nach diesem Jahr ein Fazit ziehen kann.“

Als positive Beispiele einer funktionierenden Beteiligung an der Weihnachtsbeleuchtung nennt der Kämmerer Sparkasse, Stadtwerke und Baugesellschaft, die für die weihnachtliche Beleuchtung im Bereich Volme-/Bahnhofstraße sorgen.

Bald sollen Informationsschreiben an Anlieger und Geschäftsinhaber versendet werden. Darin wird erläutert, wie diese ihren Beitrag zu einer attraktiven Innenstadt mit weihnachtlicher Atmosphäre leisten können. Denn: „Auch dem Stadtmarketing fehlen die Mittel für größere Projekte“, so Leonidas. - zach

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