Unfall beendet Beschleunigungsrennen

Hot Rods, Muscle Cars und American Lifestyle beim Drag Day

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Der Jet-School-Bus vom Team Habermann ist mit einer 20 000 PS Kampfjet-Turbine ausgestattet.

Meinerzhagen - Es war das fünfte Mal, dass Mo´s Garage US-Car-Fans zum Drag Day eingeladen hatte. Die Beschleunigungsrennen mit spannenden Duellen über eine Viertelmeile sind dabei ein zentrales Element - in diesem Jahr fanden sie nach einem Unfall ein jähes Ende.

Für die Beschleunigungsrennen sind die teilnehmenden US-Cars der Baujahre 1932 bis 2016 mit einer speziellen Renntechnik ausgerüstet: Mit Kompressoren aufgeladene Triebwerke, getunte Motoren und Achtzylinder, die zum Teil mit Lachgas befeuert werden.

Die Modalitäten bei diesen Rennen sind „old school“ – so wie alles einmal begann: Den Start signalisieren Grid Girls. Gefahren wird Mann gegen Mann, und es gilt das K.-O-Prinzip. Manche Fahrer wärmen ihre Boliden mit Vollgas und qualmenden Reifen für mehr Grip auf der Strecke für das Rennen auf.

Jähes Ende der Rennen beim Drag Day

Wer genügend Burn-out geschnuppert und dem sonoren Blubbern von V8-Motoren gelauscht hatte, das sich bei Vollgas zu ohrenbetäubendem Dröhnen steigern kann, konnte über das weitläufige Gelände schlendern, und die Vielzahl von Muscle Cars, Hod Rods und Custom Cars einmal aus der Nähe betrachten, hier und da einen Blick unter die Motorhaube werfen und mit den Besitzern fachsimpeln. Liebevoll restaurierte und gepflegte Oldtimer waren ebenso dabei wie aktuelle hochmodere Fahrzeuge. Vertreten waren vor Ort auch US-Car-Fachfirmen, Airbrusher, Pinstriper und Händler für „American-Lifestyle“-Produkte. 

In der Mittagspause sorgte Jürgen Köhler alias Mr. Iron-Bone mit seiner Stunt-Show für Unterhaltung. 2011 hatte er an gleicher Stelle bereits einen Weltrekord aufgestellt. Hinter dem Motorrad von Mr. Hayabusa (Elmar Geulen) war er mit 209 Kilometern pro Stunde auf Eisblöcken über die Piste gerast. Der Weltrekord sollte eigentlich als Außenwette bei der Sendung „Wetten dass?“ stattfinden. Doch die Sendung war aufgrund des schweren Unfalls von Samuel Koch abgesetzt worden. Diesmal zeigte Mr. Iron-Bone mit seinen Quads spektakuläre Kunststücke, darunter auch einen Sprung über ein fahrendes Fahrzeug, für das er eigens eine Rampe gebaut hatte.

Eine weitere Attraktion hatte das Team vom Gerd Habermann Racing, das erfolgreichste Dragsterteam Europas, mitgebracht: Den Jet School Bus. Das mit einer 20 000 PS starken Kampf-Jet-Turbine ausgestattete Fahrzeug absolvierte Feuer und Rauch speiend unter ohrenbetäubenem Dröhnen einen kurzen Show-Lauf.

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