Dominic Rieder hofft: „Germany: Twelve Points“

Dominic Rieder kam bei seiner Reise nach Riga auch in Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern.

MEINERZHAGEN ▪ „Germany,  twelve Points.“ Möglichst oft möchte der Meinerzhagener Dominic Rieder diesen Satz beim Eurovision Song Contest am Samstagabend hören.

Er setzt dabei auch auf Sängerin Lena Meyer-Landrut, die beim internationalen Musikwettbewerb, der diesmal in Oslo stattfindet, mit ihrem Hit „Satellite“ überzeugen möchte. Zwölf Punkte sind dabei das Maximum, das eine der beteiligten nationalen Jurys vergeben darf.

Für den 32-jährigen Volmestädter – der als Volontär beim Märkischen Zeitungsverlag arbeitet – ist der alljährlich ausgetragene „Sänger-Wettstreit“ eine Herzensangelegenheit. Und er verfolgt den Ausgang des europäischen Musik-Wettbewerbes, der jeweils im letztjährigen Gewinnerland stattfindet, nicht immer „nur“ vor dem Fernseher. Manchmal reist er der europäischen Sängerschar sogar hinterher. So wie im Jahr 2003, als er Tickets für den Eurovision Song Contest im lettischen Riga kaufte und das Mega-Event vor Ort live und quasi in der ersten Reihe verfolgte. Damals landete der deutsche Beitrag „Let's get happy“ von Lou auf dem zwölften Platz – ein Erlebnis war die Reise für Rieder trotzdem. Vor allem auch deshalb, weil die Hauptakteure – eben die Künstler – in der Regel sehr umgänglich sind. So führte der Meinerzhagener am Randes des Wettstreits in Riga auch Interviews. Er sprach mit Birgitta Haukdal aus Island und Vaiko Eplik, der Estland mit der Gruppe „Ruffus“ vertrat.

„This is my Life“

Dass Dominic Rieder natürlich Lena Meyer-Landrut die Daumen drückt, versteht sich. Doch auch der schwedische Beitrag („This is my Life“ von Anna Bergendahl) und das belgische Lied („Me and my Guitar“ von Tom Dice) gefallen dem Volmestädter ausgesprochen gut.

Public Viewing

Auch in heimischen Gefilden besteht am Samstag, 29. Mai, die Möglichkeit, das Mega-Event gemeinsam zu feiern: Ab 21 Uhr werden die Bilder live aus Oslo in der Valberter Ebbehalle auf Großleinwand übertragen. In lockerer Atmosphäre werden dann Getränke serviert – und bereits ab 19 Uhr werden sich die Besucher mit allen Musiktiteln, mit denen Deutschland seit 1956 teilgenommen hat, auf das Ereignis einstimmen. Die Homepage der Valberter Husaren wurde überarbeitet (http://www.valberter-husaren.de), hier kann bis Freitag, 9 Uhr, abgestimmt werden, wie Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ bei dem Wettbewerb abschneiden wird. Das Ergebnis wird dann am Samstag auch in der MZ veröffentlicht. Als kleine Verstärkung zwischendurch bieten die Veranstalter Bockwürstchen an.

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