Diakoniestation lädt zum Austausch ein

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Pflegende Angehörige und weitere Interessierte bekommen zusätzliche Informationen in einem Flyer und bei Kerstin Lissel, Koordinatorin im Unterstützungsnetzwerk Demenz, und Sigrid Baukloh-Becker, Pflegedienstleitung (l.). ▪

MEINERZHAGEN ▪ Ende der Sommerpause: Die Diakoniestation lädt wieder zum Angehörigenkreis ein. Verwandte von Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz treffen sich darin monatlich.

„Die Pflege eines demenzkranken Angehörigen ist ein 24-Stunden-Job“, macht Kerstin Lissel, Koordinatorin im Unterstützungsnetzwerk Demenz in Meinerzhagen, klar. Damit die Verwandten sich nicht allein gelassen fühlen, bietet die Diakoniestation mit dem Angehörigenkreis einen regelmäßigen Austausch mit anderen Betroffenen an.

Dabei legen Kerstin Lissel und Sigrid Baukloh-Becker, Pflegedienstleitung, Wert auf folgende Aspekte: Der Pflegealltag soll unterbrochen werden. Die Pflegenden sollen Zeit zur Besinnung und Entspannung haben. Die Gespräche mit anderen Angehörigen sollen Orientierung bieten. Ein Abladen von Sorgen und Belastungen soll ermöglicht werden. Ab und an sollen Referenten über Themen weitergehend informieren. „Welche Anforderungen an die häusliche Pflege sind zu beachten? Wo bekomme ich Pflegehilfsmittel her? Auf welcher Grundlage entscheide ich mich für eine teil- oder vollstationäre Pflege? Diese und weitere Fragen könnten Referenten beantworten“, zählt Koordinatorin Lissel auf. Immer richte sich das Informationsangebot aber auch nach dem Interesse der Teilnehmer, ergänzt Sigrid Baukloh-Becker.

Damit sich die Angehörigen im Gesprächskreis sicher sein können, dass es den Pflegebedürftigen während der Zeit gut geht, verweist die Pflegedienstleitung auf die „Gute Stube“ im Wilhelm-Langemann-Haus. Zeitgleich mit dem Angehörigenkreis trifft sich donnerstags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr die Betreuungsgruppe für Erkrankte. Geschulte Ehrenamtliche spielen, singen und unterhalten sich dabei mit den Demenzkranken.

Das erste Treffen des neuen Angehörigenkreises findet am Donnerstag, 25. November, ab 15 Uhr in der Diakoniestation statt. Interessierte werden gebeten, sich unter Tel. (0 23 54) 58 22 anzumelden. Dort erhalten sie auch weitere Informationen rund um die Angebote des Unterstützungsnetzwerkes. ▪ pia

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