Ein informativer Vortrag zum Thema Pflege

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Interessiert lauschten die Besucher den Wortbeiträgen.

Meinerzhagen - Gut und mit großem Interesse angenommen wurden am Donnerstag die Informationen zu Pflegeversicherung und Pflegegraden, zu denen der Freundeskreis der Diakoniestation interessierte Bürger und mit dem Thema bestens vertraue Fachleute eingeladen hatte.

Christian Erben, Teamleiter Pflegeversicherung der AOK Nord-West aus Lüdenscheid, gelang es, das recht komplexe Thema sehr anschaulich und verständlich darzustellen, vor allem die seit dem 1. Januar 2017 neuen Bestimmungen zur Pflegebedürftigkeit und deren Begutachtung.

„Die differenzierten ,Module‘, mit denen alle für die Pflege und Betreuung maßgeblichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfasst werden, gewährleistet den Betroffenen jetzt einen besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung“, so sein Fazit.

Geteilt und bestätigt wurde es von Regina Reininghaus, Geschäftsführerin der Evangelischen Pflegedienste Mark-Ruhr. Sie betonte allerdings, dass die Pflegeversicherung keine „Vollkaskoversicherung“ sei und dass es durchaus qualitative Unterschiede bei den verschiedensten Pflegedienstanbietern gebe.

Für die Diakoniestation Meinerzhagen konnte deren Leiterin Marion Klapproth bestätigen, dass das neue Pflegerecht nachfragegerechter und individueller genutzt werden könne. „Wir kommen gut damit zurecht“, versicherten sie und ihre Vertreterin Maike Harzen.

Abgerundet und abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit persönlichen Gesprächen zwischen Publikum und Fachleuten zu konkreten Einzelfragen. „Wir freuen uns über das Interesse, dass unser Informationsangebot gefunden hat, und über dessen gelungene Umsetzung." Mit diesem Dank an alle leitete Erhard Pierlings über zur anschließenden Mitgliederversammlung des Freundeskreises. In deren Mittelpunkt standen neben den üblichen Regularien die Berichte des Vorstands und der Kassenwartin.

Der Vorsitzende und die Kassenwartin Gudrun Weiße konnten auch für das Berichtsjahr 2017 mitteilen, dass die seit Gründung des Vereins von ihm ermöglichten „Diakonischen Zeiten“ weiterhin gewährleistet sind. Der Verein nutzt seine Mittel ausschließlich für dieses Angebot, um den Pflegekräften der Diakoniestation Freiräume für persönliche Gespräche mit den zu Pflegenden und deren Angehörigen und für diakonischen Beistand zu schaffen. „Diesem Ziel bleiben Verein und Vorstand verpflichtet“, bekräftigten die anschließend wiedergewählten Mitglieder des Vorstands Erhard Pierlings, Vorsitzender, Dirk Stermann, stellvertretender Vorsitzender, Gudrun Weiße, Kassenwartin, und Marianne Höper, Schriftführerin. Für die Kassenprüfung wiedergewählt wurden ebenfalls Renate Bremicker und Klaus Bohner.

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