CDU-MdB Dr. Matthias Heider spricht in Valbert

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Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am Gedenkstein an der Ebbehalle zu einer kleinen Feierstunde zusammen gekommen.

Valbert - 24 Jahre deutsche Einheit und 25 Jahre Mauerfall, zwei Jubiläen zu denen am Freitagnachmittag der Ortsverband der CDU am Gedenkstein an der Ebbehalle zu einer kleinen Feierstunde eingeladen hatte.

Dazu begrüßte der CDU-Ortsverbands-Vorsitzende Thorsten Stracke neben den zahlreichen Mitgliedern des Ortsverbandes, Bürgerinnen und Bürger sowie MdB Dr. Matthias Heider. „Vor 50 Jahren hatten wir noch eine andere Welt“, sagte Thorsten Stracke zur Begrüßung. 25 Jahre später seien nicht nur die Herausforderungen sondern sei auch die Verantwortung gewachsen. „Bis zum 3. Oktober, dem , ist es ein langer Weg für uns Deutsche gewesen“, führte Dr. Heider aus. Es gehörten zwei Teile Deutschlands dazu, die zusammenwachsen mussten. Geradezu rasant habe sich die Abfolge der Ereignisse gestaltet und damit habe sich auch das Gesicht Europas verändert.

Beeindruckend schilderte Dr. Heider die letzten Augenblicke, bevor der damalige Bundesaußenminister Genscher die Bewilligung zur Ausreise für die Bürger der DDR in Prag gab. Viele glaubten damals nicht, in ihre Heimat zurück zu kommen. Heider erinnerte an den Zehn-Punkte-Plan, den der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl ausgearbeitet hatte. Dabei habe Kohl immer ein ausgeprägtes europäisches Bewusstsein gehabt, betonte Heider.

Matthias Heider ging in seiner Rede auch auf die Ereignisse in der Ukraine und die Rolle Russlands ein. So sei der nicht nur ein Gedenken an die Vergangenheit, sondern auch ein Tag, um in die Zukunft zu denken. Mit neun Nachbarländern habe Deutschland so viele wie kein anderes Land in Europa. „Deutschland ist das wirtschaftlich stärkste Land Europas. Deutschland wird darum gebeten, mehr Verantwortung zu zeigen“, führte Heider weiter aus. Kohls Plan, Deutschland in Europa einzubetten, sei aufgegangen. 2014 sei zudem ein Jahr des großen Gedenkens. Zwischen dem Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 und 1989, dem Jahr des Mauerfalls, lägen gerade einmal 75 Jahre, so Heider. In den 25 Jahren, nur einem Drittel dieser Zeit, habe Deutschland als Partner eine zutiefst positive Entwicklung in Frieden und Wohlstand genommen. „Wir begehen diesen Tag als Feiertag im Gedenken an das was war und in großer Verantwortung für das was wir gemeinsam gestalten können“. - bäs

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