Gebühren sinken

Deshalb können die Meinerzhagener im Jahr 2018 ein klein wenig sparen

Meinerzhagen - Die Kommune als Gebühren-Preistreiber im neuen Jahr – dieses Mal nicht: Die Kosten für Abfall, Abwasser und Straßenwartung legen in der Volmestadt den Rückwärtsgang ein.

Die Einsparungen im Detail:

Das freut natürlich auch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, die die neue Gebührenkalkulation während der Sitzung am Montagabend kommentarlos und ohne Gegenstimme oder Stimmenthaltung durchwinkten. Jetzt muss kommende Woche noch der Stadtrat in seiner Weihnachtssitzung dem kleinen Sparprogramm für alle Bürger zustimmen, damit es pünktlich zum neuen Jahr in Kraft treten kann.

Die von der Kämmerei jetzt frisch vorgelegte Vergleichsrechnung für einen 4-Personen-Haushalt zeigt eine jährliche Gesamteinsparung in Höhe von 21,65 Euro. Erfasst sind darin die Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser, Abfall sowie der Kehr- und Winterdienst für die Straßen.

Die Liste weist nur bei der Regenwasserentsorgung einen ganz leichten jährlichen Anstieg aus. Das größte Sparpotenzial gibt es bei der Abfallentsorgung. Die Kosten für den zum Vergleich herangezogenen 120-Liter-Behälter sinken im neuen Jahr um 10,80 auf 267,60 Euro. Die steigenden Personalkosten bei der Abfallentsorgung werden durch eine geringere Kreisgebühr und eine Entnahme aus der Gebührenausgleichsrücklage kompensiert.

Auch die Abwassergebühr wird 2018 durch eine Entnahme aus der derzeit gut bestückten Rücklage mitfinanziert. Beim Kehrdienst resultiert die Kostenersparnis aus einer Verringerung der Deponiekosten. Außerdem reduzieren sich wegen einer Umstrukturierung im Bauamt die Personalkosten. Ohne Gegenstimme oder Stimmenthaltung passierte auch die Änderung der Abfallbeseitigungssatzung den Haupt- und Finanzausschuss. Sie ist durch die bereits am 1. August dieses Jahres in Kraft getretene neue Gemeindeabfallverordnung bedingt.

Bei der Überarbeitung der örtlichen Satzung lehnte sich die Stadtverwaltung an die Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes an. Eine Neuerung ist, dass gewerbliche Betriebe ihren Restmüll nicht mehr mit anderen Abfällen verpressen und so entsorgen dürfen. Außerdem wird in Meinerzhagen künftig genauer darauf geachtet, dass Groß-Abfallbehälter nicht überfüllt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.