Lage hat sich entspannt

Keine Infektionen im Langemann-Haus und bei APD

Im Wilhelm-Langemann-Haus wurde am 6. Januar geimpft.
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Im Wilhelm-Langemann-Haus wurde am 6. Januar geimpft.

Eine gute und eine schlechte Nachricht im Zusammenhang mit den Impfungen gegen Covid-19: Im Wilhelm-Langemann-Haus an der Mühlenbergstraße ist Stand Mittwoch - kein Bewohner mehr mit dem Virus infiziert.

Meinerzhagen – Gut 14 Tage nach Verabreichung der ersten Impfdosis des Herstellers Biontech/Pfizer kann die Senioreneinrichtung diese gute Nachricht vermelden. In der Demenz-Wohngemeinschaft der APD an der Genkeler Straße ist allerdings noch niemand geimpft. Bis die erste Spritze mit dem Vakzin dort verabreicht werden kann, wird es wohl auch noch einige Zeit dauern. Positiv: Auch in der Wohngemeinschaft ist aktuell keiner der 23 Bewohner infiziert.

Kein früher Impfstart bei APD

Bei APD jedenfalls haben sich die Hoffnungen auf einen frühen Impfstart zerschlagen. Wie berichtet wird, habe die Immunisierung in den anderen fünf APD-Demenz-Wohngemeinschaften im Ruhrgebiet bereits stattgefunden. Die sechste, die für Meinerzhagen beantragt war, sei allerdings noch nicht ausgeführt worden, obwohl alle Vorbereitungen abgeschlossen seien. So sei beispielsweise die Impfstraße im Gebäude startklar.

Nächste Hiobsbotschaft

Zunächst sei der APD vom Märkischen Kreis mitgeteilt worden, dass eine frühe Impfung nicht infrage komme, weil es sich um eine ambulante Einrichtung handele, heißt es. Nach einem Widerspruch seitens der APD hätten die zuständigen Stellen diese Haltung aber revidiert, weil es sich tatsächlich um eine fest eingerichtete Wohngemeinschaft handele. In dieser Woche dann die nächste Hiobsbotschaft: Mit Hinweis auf Lieferprobleme beim Impfstoff-Hersteller habe das Landesministerium mitgeteilt, dass der Impftermin bei APD in Meinerzhagen verschoben werden müsse. Nun hofft man, Anfang Februar starten zu können.

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