„Das Fest ist einzigartig in der Region“

Mit einer Kordel wurden während der Generalversammlung die ehemaligen Prinzen Chris Ferlemann (rechts) und Patrick Sapel (links) ausgezeichnet. –

MEINERZHAGEN ▪ Da war man sich bei der Generalversammlung der Schützengesellschaft am Freitag völlig einig: 2012 soll wieder ein Meinerzhagener Schützenfest gefeiert werden, und zwar vom 4. bis zum 6. August. Ebenso einstimmig beschlossen die Mitglieder, dass der gesamte geschäftsführende Vorstand für zwei weitere Jahre im Amt bleibt.

Die Tage des diesjährigen Festes ließ Feldwebel Karsten Decker noch einmal in seinem Rückblick für die Anwesenden Revue passieren. Dabei bekam nur der Wettermacher eine schlechte Note. Für den verregneten Morgen beim sonntäglichen Antreten gab‘s eine 5-, keine 6, „denn es hätte ja auch schneien können“, so Decker.

Er dankte ebenso wie der erste Vorsitzende, Michael Berkenkopf, allen – Behörden, Institutionen und Gesellschaften, aber auch den zahllosen freiwilligen Helfern – für ihre tatkräftige Unterstützung. Berkenkopf: „Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es ein gelungenes, fröhliches, friedliches und harmonisches Fest war, und darauf können wir stolz sein.“

Im Vorstand war man sich einig: Das Meinerzhagener Schützenfest ist einzigartig in der Region. Es wird von der Bürgerschaft angenommen und mitgetragen. Was beim letzten Fest als verbesserungswürdig erkannt wurde, solle, so der erste Vorsitzende, bei den Planungen für das nächste Fest berücksichtigt werden.

Außerdem wies Michael Berkenkopf darauf hin, dass noch dringend Filmmaterial vom vergangenen Fest gesucht wird. Wer Aufnahmen zur Verfügung stellen kann, wende sich an die Vorstandsmitglieder.

Erfreuliches konnte auch Kassierer Roland Krebs in seinen Kassenbericht konstatieren: „Wir haben die Enden aneinander gekriegt und werden nach den letzten Abrechnungen mit einem kleinen Überschuss abschließen. Er wird etwas geringer sein, als im Vorjahr, aber auskömmlich.“ Mit dem Abschluss neuer Verträge mit der Brauerei und für das Zelt habe man in diesem Jahr die Nagelprobe für das finanzielle Konzept der nächsten Jahre bestanden. Der Bierpreis sei weiterhin akzeptabel.

Auch die Erweiterung der Altersgrenzen für Jungschützen sei erfolgreich gewesen, berichtete Krebs. Lag deren Teilnehmerzahl 2004 noch bei 50, stieg sie in diesem Jahr auf 132. Die Gesamtschützenzahl betrug 1200 („vier weniger als 2008“) und auch beim Verkauf der Einzeleintritte seien Topwerte zu verzeichnen gewesen. Krebs zählte das letzte Fest zu den erfolgreichsten der vergangenen Jahre.

Eingespart habe die Gesellschaft durch die Auswahl von Musikgruppen aus dem heimischen Raum. Die seien zwar teurer als Gruppen aus dem Ausland, aber dafür entfielen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. „So konnten wir weiterhin gute Qualität und super Stimmung sicherstellen,“ sagte Krebs, der in diesem Zusammenhang noch einmal ganz besonders den Sponsoren dankte, die das Meinerzhagener Schützenfest in der bekannten Form erst ermöglichten. Ein Drittel der Musikkosten wird aus Spenden finanziert.

Krebs begrüßte, dass für künftige Könige mit der Einführung eines Festbetrages jetzt Kalkulationssicherheit bestehe. Feldwebel Karsten Decker wünschte sich deshalb beim nächsten Fest deutlich mehr Anwärter auf die Königswürde als in diesem Jahr. Interessenten sollten sich im Vorfeld nur an kompetente Ansprechpartner wenden, um nicht falsch informiert zu werden.

Bei der Generalversammlung konnte der Vorsitzende der Schützengesellschaft Michael Berkenkopf auch zahlreiche ehemalige Majestäten und Prinzen begrüßen. Selbstverständlich auch das amtierende Königspaar Manuela und Dieter Bender sowie den Prinzen Dominik Mühle.

Ausgezeichnet wurden am vergangenen Freitag außerdem die ehemaligen Prinzen Chris Ferlemann und Patrick Sapel.

Nächster Termin für die Schützenzüge und Mitglieder der Schützengesellschaft ist im nächsten Jahr am 16. Januar um 10.30 Uhr im Gasthaus „Zur Rose“. – luka

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