Auftrag zur Vermarktung: Erste Interessenten

Gebäude erhält ein neues Dach

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Umfassend und mit einem finanziellen Umfang von rund 150 000 Euro verbunden sind die Sanierungsarbeiten am Dach des ehemaligen Getränkemarktes. Sind sie abgeschlossen, ist das Gebäude wieder „fit“ für eine neue Nutzung.

Valbert - Am 30. September schloss der Getränkehandel der Eheleute Britta und Christian Kretschmann in Valbert. Gesundheitliche Gründe und die Tatsache, dass sich für den Betrieb kein Nachfolger finden ließ, machte die Entscheidung unausweichlich. Die im Markt untergebrachte Lotto-Annahmestelle „Lülle“ ist seitdem aber weiter geöffnet.

Etwas mehr als zwei Jahre dauerte der Geschäftsbetrieb im ehemaligen Rewe-Markt mit dem Getränkehandel und Kiosk an. Der gut dreijährige vorherige Leerstand endete dadurch. Gemeinsam mit seiner Frau Britta bot Christian Kretschmann einen umfassenden Service rund um Getränke an. Dazu zählten der Verleih von Festausstattungen sowie Kühl- und Zapfanlagen ebenso wie der Kommissionsverkauf und die Bereitstellung von Kühlanhängern. Im Vergleich zum eigentlichen Ladenverkauf war dieses letztendlich der profitable Bereich.

Seit einigen Tagen ist das Gebäude nun vollständig eingerüstet. Grund hierfür: Das abgängige Dach wird inklusive der Dämmung erneuert. Kein Pappenstiel für den Eigentümer Harold Grönke. „Das Gebäude bekommt ein komplett neues Dach. Dieses war der Teil der Immobilie, der abgängig war und jetzt umfassend erneuert wird. Das geschieht deswegen, weil ich das Gebäude bestehen lassen und weiter nutzen will. Ein Makler ist zudem beauftragt, einen Mieter zu finden“, so Harold Grönke im Gespräch mit der MZ.

Darin betont er, dass es schon Interessenten gebe. Ein konkreter Abschluss stehe aber noch aus. Dass es sich bei der Neuansiedlung wieder um ein klassisches Verkaufsgeschäft handeln wird, schließt Harold Grönke ob der Erkenntnisse aus der jüngsten Vergangenheit mit dem Rewe- und Getränkemarkt eher aus. Grundsätzlich ist er aber zuversichtlich, dass das rund 900 Quadratmeter große Objekt zu vermarkten ist.

Eine Auffassung, die der Valberter Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck teilt. „Ich gehe davon aus, dass es klappen kann und bin froh über das Engagement des Eigentümers.“ Für alle Valberter wäre eine wie auch immer geartete Neuansiedlung sicherlich positiv. Denn ein Leerstand an einer derartig exponierten Stelle im Dorf würde nicht nur optisch negative Auswirkungen haben.

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