Saubermachen trotz Coronavirus

Reinigungskolonne mit Mundschutz: Valbert räumt auf

Müllsack, Handschuhe und Kneifzange: Der Bauhof stellte alle nötigen Utensilien für das Müllsammeln zur Verfügung. Mitgemacht haben mehr als Valberter von Jung bis Alt.
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Müllsack, Handschuhe und Kneifzange: Der Bauhof stellte alle nötigen Utensilien für das Müllsammeln zur Verfügung. 

Valbert - Ganz schön viel Müll haben die Valberter gesammelt. Ein Ärgernis ist das allemal, aber sie wollen etwas für ihr Dorf tun. Und am Ende gab es für alle eine Belohnung. 

Eine noch größere Teilnehmerzahl als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Mehr als 40 Personen beteiligen sich bei der zweiten Ausgabe von „Valbert wird sauberer“. Viele kleinere Gruppen waren am Samstag um 11 Uhr im Ebbedorf und in Hösinghausen mit Müllsammeln beschäftigt.

Den Hintergrund der vom Dorfverein „Gemeinsam für Valbert“ im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Aktion erwähnte Jörg Simon als Vertreter des Vorstandes in seiner Begrüßung. „Die Dorfgemeinschaft solle auch dadurch erhalten werden, in dem man gemeinsam etwas fürs Dorf tut“.

Viel Müll gesammelt: Es ist zwar ein Ärgernis, aber die Valberter wollen etwas für ihr Dorf tun.

Die Rede wurde kurz gehalten, denn die mehr als vierzig einsatzbereiten Aktiven wollten endlich loslegen. Schnell waren mit Unterstützung des städtischen Bauhofes notwendige Utensilien verteilt und grob die Einsatzbereiche besprochen.

Coronavirus in Valbert: Trotzdem viele Helder dabei

Danach sah man sie an allen Ecken und Enden des Dorfes: Familien, Einzelpersonen und kleinere Gruppen – sie alle durchsuchten das Dorf nach Abfall, den andere weggeworfen hatten.

Reinigungskolonne mit Mundschutz: Valbert räumt auf

Sie brachten die Bereiche rund um die Ebbehalle und die „Zigarrenkiste“, die Wege und Randbereiche im Park an der Kirche, am Potsdamer Platz und entlang der Ihnestraße auf Vordermann. Gleichfalls kümmerten sich andere um die Strecke nach Hösinghausen samt der dort vorhandenen Uferbereiche und den Bürgerradweg. 

"Viele Hände, schnelles Ende"

Ein „besonderes Duo“, in dem Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck und der Vorsitzende von „Real Hösinghausen“, Ralf Conrady aktiv waren, kümmerte sich um die Anlage des Gesundbrunnens. Getreu dem Motto: „Viele Hände, schnelles Ende“, war man dann nach gut zwei Stunden fertig. Etliche Säcke waren gefüllt mit Abfall und wurden direkt zum Bauhof gebracht. Stolz auf die eigene Leistung, aber auch etwas verärgert über die Tatsache, dass doch eine erhebliche Menge Müll zusammengekommen war, gab es zum Abschluss vom Dorfverein spendierte Würstchen vom Grill und Getränke.

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