Schulbetrieb

So viele Schüler könnten das EGM bald wieder besuchen

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Noch sieht es in den Klassenräumen des Evangelischen Gymnasiums so aus - bald kehrt in manche Räume wieder Leben zurück.

Meinerzhagen - Theoretisch könnten am kommenden Donnerstag rund 100 Schüler ins Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen (EGM) kommen, um sich auf ihre Prüfungen im Mai vorzubereiten. Wie viele allerdings wirklich erscheinen werden, weiß auch Schulleiter Sven Dombrowski nicht.

„Wir werden den Schülern Angebote machen, damit sie den Stoff in den Abiturfächern wiederholen können“, erklärte Dombrowski am Freitag. Die Nutzung dieser Angebote ist freiwillig, darauf hatte die Schulministerin Yvonne Gebauer explizit hingewiesen. 

Doch selbst wenn alle potenziellen Schulgänger kommen sollten, sieht der Schulleiter des Gymnasiums darin keine Probleme: „Uns steht das gesamte Schulgebäude mit all seinen Räumen zur Verfügung, da ja außer den Abiturienten keine Schüler im Gymnasium sind.“ 

Auch die Größe der Leistungskurse mit sieben bis 27 Schülern würde die Situation nicht verschärfen. „Wir haben noch keine Informationen über die Gruppengrößen von der Landesregierung bekommen. Doch sollte diese bei 15 Schülern liegen, werden wir die Kurse entsprechend teilen“, sagte Dombrowski. 

Nur Prüflinge zugelassen

Bei den Angeboten in den Grundkursen sind nur jene Schüler zugelassen, die auch in diesen Fächern mündliche oder schriftliche Prüfungen ablegen müssen. Dombrowski: „Dort machen wir auch unterschiedliche Angebote, um die Schüler, die in eine mündliche Prüfung gehen, entsprechend vorzubereiten. Unter anderem mit einer Simulationsprüfung, denn diese Art der Leistungserhebung kennen sie ja nicht.“ 

Vieles, was die Rahmenbedingungen des Unterrichts, der in der kommenden Woche startet, betrifft, ist derzeit noch unklar. So wird es der Schule nach Ansicht ihres Leiters sicher nicht gelingen, für die Schüler Schutzmasken zu besorgen, jedoch könnten eigene mitgebracht werden. 

Welche Lehrer gehören zur Coronavirus-Risikogruppe?

Bei den Desinfektionsmitteln sieht Dombrowski keine Probleme, da diese in ausreichender Menge vorhanden seien. Unklar ist aber derzeit noch, wer die Schüler unterrichten darf und wer nicht. „Wir haben noch keine Informationen darüber, mit welchen Vorerkrankungen ein Lehrer zur Risikogruppe zählt. Das muss in der kommenden Woche geklärt werden“, erklärte der Schulleiter abschließend

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