Sekundarschule: Am Montag sind die nächsten Schüler an der Reihe

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Am Montag kehren die Neuntklässler an die Sekundarschule zurück. Die übrigen Jahrgänge folgen an den Tagen darauf.

Meinerzhagen - Auch an der Sekundarschule Meinerzhagen geht zurück in den Unterricht – zumindest für einen Teil der Schüler: Am Montag, 11. Mai, kehren mit den Neuntklässlern die nächsten Schüler in den Präsenzunterricht zurück. Die übrigen Jahrgangsstufen folgen.

Im Laufe der Woche folgen dann die Jahrgänge 8 (Dienstag), 7 (Mittwoch) sowie 5 und 6 (Donnerstag) – jeweils für diesen einen Tag. Am Freitag beginnt die Rotation dann wieder mit den Neuntklässlern. Die Zehntklässler werden bereits seit dem 23. April – wenn auch mit verringertem Stundenumfang – wieder im Klassenraum unterrichtet. 

Für sie beginnt am morgigen Dienstag mit dem Fach Deutsch die Ersatzprüfung für die eigentlich geplanten Zentralen Abschlussprüfungen. Das teilte die Schule jetzt mit. Bis zum letzten Schultag am 5. Juni haben die Zehntklässler weiterhin täglich Unterricht. Danach sollen dann alle anderen Schüler bis zu den Sommerferien an jedem zweiten Tag unterrichtet werden. 

Vier Stunden Unterricht

Dirk Maximowitz, Pressesprecher der Sekundarschule, erklärt das Prozedere: „Solange die Zehntklässler noch zur Schule kommen, gibt’s für die restlichen Schülerinnen und Schüler vier Stunden täglichen Unterricht, danach jeweils sechs Stunden. Um eine möglichst große Sicherheit und Hygiene gewähren zu können, wurden alle Klassen in zwei oder sogar drei Lerngruppen aufgeteilt, sodass maximal zehn Schülerinnen und Schüler in einem Raum arbeiten. Außerdem kommen die verschiedenen Gruppen noch zeitversetzt zum Unterricht.“

"Einbahnstraße" in der Schule 

Das gesamte Gebäude sei seit dem 23. April nur im „Einbahnstraßenverkehr” zu benutzen, sodass Begegnungen auf den Fluren minimiert werden sollen. „Diese Maßnahmen haben sich in den vergangenen Wochen bewährt“, so Maximowitz. 

Coronavirus: Masken für den Notfall

Eine Maskenpflicht während des Unterrichtes bestehe hingegen nicht. „Jeder Schüler sollte aber eine Schutzmaske oder eine Mund-Nase-Abdeckung dabei haben, um sie im Zweifelsfall aufsetzen zu können – etwa, wenn der Mindestabstand aus irgendeinem Grund für eine kurze Zeit nicht eingehalten werden kann.“ 

Für diejenigen Schüler, die keine eigene Maske dabei haben, stünden dank städtischer Hilfe Masken in begrenzter Stückzahl zur Verfügung. Für alle Fächer, in denen kein Präsenzunterricht erteilt wird, erhielten die Schüler ihre Aufgaben weiterhin auf elektronischem Weg. Teilweise stünden die Materialien auf der Homepage zum Download bereit, teilweise würden auch Lernplattformen genutzt. 

Um die Jugendlichen noch besser auszustatten, könne seit ein paar Tagen zudem jeder Schüler eine kostenlose Lizenz für das Softwarepaket Office 365 beantragen, wie es vonseiten der Schule heißt.

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