Zuflucht Parzelle: So trotzen Kleingärtner dem Virus

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Sven Schmidt ist Vorsitzender des Kleingärtnervereins Meinhardus.

Meinerzhagen - Die Corona-Krise stellt die Menschen vor große Herausforderungen. Davon bleibt auch die Gemütslage nicht verschont, die allgemeine Stimmung ist gedrückt - nur allzu verständlich. Entsprechend wichtig ist es in diesen Zeiten, einen Ausgleich zu suchen. Die Mitglieder des Kleingärtnervereins Meinhardus finden diesen in ihren Parzellen in der Anlage an der Danziger Straße.

Auch das zwar noch kalte, aber immerhin angenehm sonnige Frühlingswetter trägt freilich seinen Teil dazu bei, dass nun mehr und mehr wieder die Arbeit in den Kleingärten aufgenommen wird. 

„Am Montag waren es noch ganz wenige Leute. Aber schon am Dienstag waren es dann deutlich mehr“, sagt Sven Schmidt, Vorsitzender des Vereins, im Gespräch mit unserer Zeitung. Den sehr ruhigen Wochenbeginn erklärt er auch damit, dass zunächst noch Unsicherheit geherrscht habe, ob man sich in seinem Kleingarten aufhalten und dort Gartenarbeit erledigen darf. Man darf. 

Einhaltung strenger Vorschriften

Und natürlich läuft alles unter Einhaltung der strengen Vorschriften ab. Es wird darauf geachtet, den notwendigen Abstand einzuhalten. „Jeder arbeitet in seinem eigenen Garten. Und jeder für sich“, betont Sven Schmidt. 

Das Leitungswasser sei derzeit aber noch nicht wieder angestellt. Man wollte erst noch den Frost der nächsten Nächte abwarten. Das Kaffeekochen im eigenen Gartenhäuschen muss also noch ein wenig warten. Aber die Bewässerung von Pflanzen und Rasen ist natürlich möglich. Dafür stehen in den Kleingärten Fässer bereit. 

Coronavirus verhindert gemeinsame Aktivitäten

Aber wie überall wegen der Corina-Krise sind natürlich gesellschaftliche Aktivitäten vorerst nicht möglich - und so muss das Gemeinschaftshaus des Kleingärtnervereins, das sich am Ende der Anlage befindet, leer bleiben. Und auch die Sanierung des Daches des Gemeinschaftshauses musste verschoben werden, denn diese soll in Gemeinschaftsarbeit erfolgen.

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