Aktion der Landfrauen Kierspe

Kleine Geschenke gegen die Einsamkeit für Heimbewohner

Mit Überraschungen für die Heimbewohner bepackt: Gerda Ackermann, Monika Neumann Olaf Meyer, Sabine Keune und Bärbel Balke vor dem Eingang des Awo-Seniorenheimes. Sie hoffen, den Bewohnern eine Freude zu bereiten.
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Mit Überraschungen für die Heimbewohner bepackt: Gerda Ackermann, Monika Neumann Olaf Meyer, Sabine Keune und Bärbel Balke vor dem Eingang des Awo-Seniorenheimes. Sie hoffen, den Bewohnern eine Freude zu bereiten.

Kierspe - "Wir denken an dich" steht auf den Kartenn drauf, die Heimbewohner in Kierspe geschenkt bekommen haben. Ein kleines Geschenk gegen die Einsamkeit. Dahinter stecken Frauen, die rund 200 Geschenke zusammengestellt haben.

Fast 200 liebevoll gepackte Tüten mit einer Glückwunschkarte und Süßigkeiten überreichten die Kiersper Landfrauen den Verantwortlichen der beiden Seniorenheime Awo und Residenz. „Ganz viele von unseren Landfrauen sind einsam und das Treffen mit ihren Freundinnen fällt aus und sie vermissen es“, begründete die stellvertretende Vorsitzende Bärbel Balke diese Aktion.

So machen sich in diesen Tagen nicht nur die Kiersper Landfrauen mit den kleinen Geschenken auf den Weg, auch die Landfrauen in ganz Nordrhein-Westfalen haben sich dieser Aktion angeschlossen. Gemeinsam entwickelten die Frauen die Grußkarte, auf der eine rosarote Brille zu sehen ist, in der sich Frühlingsblumen spiegeln und auf der „Wir denken an dich“ geschrieben steht. Auch ein kleines aufmunterndes Gedicht hatten die Kiersper Landfrauen in das Tütchen gelegt und hoffen, dass sich viele der Heimbewohnerinnen darüber freuen.

Mit zwei großen Kartons schellten Bärbel Balke, Sabine Keune und Monika Neumann an der Tür des Awo-Seniorenheimes, um die Geschenke an den Pflegedienstleiter Olaf Meyer zu überreichen.

In der Residenz wurden die Päckchen von der Leiterin des sozialen Dienstes Birgit Hoffmann-Ruba und der Bewohnerin und Mitglied des Heimbeirates Helga Klawonn entgegengenommen. In die Heime gingen die Landfrauen nicht, das ist derzeit nicht möglich. Doch es ging auch so. Nun hoffen die Landfrauen, dass sie sich bald wieder sehen können und die kontaktlose Zeit auch für sie vorüber ist.

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