Covid-19-Fälle bei Kindern und Erzieherinnen

Coronavirus: Zwei Kitas in Meinerzhagen geschlossen

Evangelischer Kindergarten Inselweg
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Eine von zwei geschlossenen Kitas in Meinerzhagen: der evangelische Kindergarten Inselweg.

Lange ging es gut, doch die zweite Coronawelle macht auch vor den Kindertageseinrichtungen in Meinerzhagen nicht Halt. Zwei Kindergärten in der Volmestadt sind vom Coronavirus betroffen.

Meinerzhagen – Sowohl der Evangelische Kindergarten Inselweg als auch der Evangelische Kindergarten Otto-Fuchs-Straße sind derzeit geschlossen. Wie Matthias Willnat, Sprecher des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, am Donnerstag bestätigte, gibt es in beiden Einrichtungen Covid-19-Erkrankungen.

In der Kita Inselweg seien zwei der 73 Kinder und zwei der insgesamt zehn Mitarbeiterinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sowohl die Erzieherinnen als auch die Kinder befänden sich in Quarantäne. Voraussichtlich am 30. November könne die Einrichtung wieder öffnen. Ob dies im Regelbetrieb geschehe, könne erst kurzfristig entschieden werden.

Wiedereröffnungen für 30. November und 7. Dezember geplant

Geschlossen ist seit dieser Woche auch der evangelische Kindergarten an der Otto-Fuchs-Straße, den insgesamt 66 Kinder besuchen. Einige von ihnen müssen derzeit zuhause in Quarantäne bleiben, nachdem sich zwei der insgesamt 13 Erzieherinnen mit dem Coronavirus infiziert haben. Spätestens am 7. Dezember soll die Einrichtung wieder öffnen können. Ob dies vielleicht schon eher möglich sei, hänge von den weiteren Testergebnissen ab. Sowohl Kita-Mitarbeiter als auch Kinder würden getestet.

Sprecher: Komplettschließungen nicht unüblich

Dass eine komplette Einrichtung schließen müsse, wenn es einen positiven Coronafall gebe, sei nicht selten der Fall, erklärte Matthias Willnat. In den insgesamt 16 Kitas des Trägerverbundes der Evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg arbeiteten einzelne Gruppen und Mitarbeiter nur vereinzelt strikt voneinander getrennt. Gruppenübergreifender Kontakt sei in den meisten Einrichtungen kaum zu vermeiden. Das sei unter anderem auch von der Personalsituation in den einzelnen Kitas abhängig.

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