Kontakte negativ getestet

Während der Isolation infiziert: Schüler der Sekundarschule weiter unter Quarantäne

Städtische Sekundarschule Meinerzhagen
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Zwei Schüler der Sekundarschule in Meinerzhagen sind weiter unter Quarantäne.

Am Montag meldete die Meinerzhagener Zeitung, dass zwei Schüler der Sekundarschule aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus unter Quarantäne stehen würden, Lehrer und Kinder, die mit den Infizierten Kontakt hatten, jedoch negativ getestet wurden. Wir haben nachgefragt.

Meinerzhagen - Christiane Dickhut, Leiterin der Sekundarschule, teilt nun auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung mit, dass sich die beiden Schüler bereits seit Anfang dieses Monats in Quarantäne befinden. Der Vater der beiden Schüler sei an Covid-19 erkrankt. Das habe dazu geführt, dass die beiden Kinder sofort unter Quarantäne gestellt worden seien.

Während der Isolation infiziert

In dieser Isolation sei dann auch eine Infektion der beiden Kinder nachgewiesen worden. „Dadurch, dass sich die beiden bereits in Quarantäne befanden, war das Infektionsrisiko an der Schule gering. Das hat sich ja dann auch durch die Tests gezeigt“, erklärt die Schulleiterin. Sie teilt weiterhin mit, dass die Klassenlehrer mit den betroffenen Schülern in Verbindung stehen würden und diesen Lernmaterial zur Verfügung stellten.

Dickhut: „Wann die beiden wiederkommen, kann ich nicht sagen, das entscheidet das Gesundheitsamt.“ Grundsätzlich würde sich die Schule peinlich genau an die Vorgaben der Gesundheitsämter halten, wobei jeder Kreis, aus dem vor allem die Lehrer kommen, das ganz unterschiedlich handhabe.

Möglichst große Transparenz

Damit begegnet sie auch dem Vorwurf einer Mutter, die sich an die Meinerzhagener Zeitung gewandt hatte, um mitzuteilen, dass eine Lehrerin in ihrem Heimatkreis vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden sei, von der Schule aber zum Unterricht gedrängt werde.

Grundsätzlich haben die Lehrer die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis testen zu lassen. „Da gibt es keine Verpflichtung. Ich weiß aber, dass ein Teil der Kollegen und Kolleginnen diese Möglichkeit regelmäßig nutzt“, sagt die Schulleiterin. Und weiter: „Wir bemühen uns um möglichst große Transparenz und informieren die Schüler und Eltern schnellstmöglich über verschiedene Kanäle, wenn es zu Corona-Fällen oder -Verdachtsfällen kommt“, so Dickhut.

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