Auch in Zeiten der Pandemie: Die Feuerwehr bleibt einsatzbereit

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Nur im Einsatz treffen viele Feuerwehrleute derzeit aufeinander. 

Meinerzhagen - Noch gibt es keine Veränderungen beim aktuellen Alltagsbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr. Auch während der Corona-Pandemie laufen die Einsatzdienste nach bewährten Schemata ab.

Die Kontrolle der Fahrzeuge und Geräte läuft planmäßig zum Erhalt der Einsatzbereitschaft. Übungen sind aber noch kein Thema und Dienstbesprechungen finden als Telefon- und Videokonferenzen statt. „Wir halten uns derzeit zum einen an die Regelungen der aktuellen Schutzverordnung und darüber hinaus und ergänzend an die Dienstanweisung für den Dienstbetrieb von Feuerwehren in der Corona-Lage.“ Mit diesen Worten erläutert Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus den Ist-Zustand bei der Freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen.

Dementsprechend trifft man aktuell als Mannschaft nur im Ernstfall aufeinander. Denn nach der Alarmierung heißt es weiterhin zunächst schnell zum jeweiligen Gerätehaus zu kommen, um von dort mit den Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle auszurücken. „Alle Feuerwehrangehörigen sind angehalten, die von den zuständigen Behörden empfohlenen Maßnahmen beziehungsweise Verhaltensweisen zu beachten. Auf die Einhaltung der vom Robert-Koch-Institut und der Deutschen Unfallversicherung empfohlenen Hygienemaß-nahmen wird verwiesen“, heißt es dazu in der Dienstanweisung. 

„Wir haben hinsichtlich der eventuellen Lockerungen noch keine neuen Informationen vorliegen. Daher gilt für uns das Regelwerk weiterhin“, so Bösinghaus. Traf man sich sonst in den Gerätehäusern auch regelmäßig zum Arbeitsdienst, ist jetzt an den jeweiligen Tagen nur eine geringe Zahl von Feuerwehrangehörigen mit der Kontrolle von Fahrzeugen und Geräten beschäftigt. Dabei geht es zum Beispiel darum, den Zustand von Ladestationen für diverse, akkubetrieben Werkzeuge oder Funkgeräte in den Fahrzeugen oder im Gerätehaus selbst zu prüfen. 

Wegen des guten Ausbildungsstandes noch kein Problem sind derzeit die ausfallenden Übungen und Lehrgänge. Auch hier gab es bisher – und das besonders in der „offenen Jahreszeit“ – regelmäßige „Einsatzlagen“ und Schulungen. Und natürlich sind in den vergangenen Wochen keine laufbahnrelevanten Lehrgänge, weder vor Ort, auf Kreisebene oder beim Institut der Feuerwehr NRW in Münster, absolviert worden. Gerade in diesem Teil der Ausbildung dürfte nach der Corona-Krise ein erheblicher Nachholbedarf bestehen.

In einem auch zum Alltag der Wehr gehörenden Bereich könnte es eventuell demnächst einen gewissen Fortschritt geben. Gemeint ist der Anbau am Gerätehaus in Valbert. Dort soll in Eigenleistung – das Material zahlt die Stadt – ein Lagerraum entstehen. Die Bodenplatte, konnte noch vor den Schutzregelungen gegossen werden. Nun steht der Bau der Wände an, welcher mit dem Regelwerk konform erfolgen könnte.

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