Regionale 2025

Chancen für Start-ups: Volme-Region als Silicon Valley?

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Ideen-Sammlung: Caren Ohrhallinger und Martin Puller sammelten in Meinerzhagen Ideen zum Thema „Jung und digital in die Zukunft“.

Meinerzhagen - Südwestfalen will digital durchstarten – und die Region Oben an der Volme will dabei eine wichtige Rolle einnehmen. Das wurde auch am Donnerstag auf dem Otto-Fuchs-Platz deutlich, als am Nachmittag das „Ideen-Mobil“ Station machte und Impulse für die Bewerbung um Fördermittel rund um die Regionale 2025 einsammelte.

Dabei wurde schnell deutlich: Der Ideen für die Region gibt es viele – sie aber in Worte zu fassen, zu bündeln und zu konkreten Projektideen zu entwickeln, das ist eine Herausforderung, die mit professioneller Hilfe weitaus leichter zu bewältigen ist. 

Das Wiener Büro nonconform ist von den Kommunen Schalksmühle, Halver, Kierspe, Herscheid und Meinerzhagen mit genau diesen Aufgaben betraut worden. Am Ende sollen Projekte entstanden sein, die nicht nur das Zeug für eine Bewerbung um Fördermittel, sondern tatsächlich Realisierungschancen haben. 

Um die besten Ideen unter dem Regionale-Hauptthema „Digitalisierung“ zu sammeln, tourt seit Mittwoch das sogenannte Ideen-Mobil durch die auf fünf Städte und Gemeinden angewachsene Region „Oben an der Volme“. 

In jeder Kommune fanden dabei Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt: Standen in Schalksmühle Bildung und Kultur im Mittelpunkt, waren es in Halver die digitalen Arbeitswelten und in Kierspe die Mobilität. Bevor das Mobil – ein umgestalteter Linienbus – am Donnerstag am späten Nachmittag in Herscheid Halt machte, waren die Mitarbeiter von nonconform gemeinsam mit vielen Bürgern, aber auch Verwaltungsangehörigen auf dem Otto-Fuchs-Platz zu finden, wo vor allem die jüngeren Generationen im Mittelpunkt standen.

Im Workshop konnten die Teilnehmer konkrete Projektideen entwickeln.

„Jung und digital in die Zukunft“ war der Workshop umschrieben, den Caren Ohrhallinger und Martin Puller leiteten. Ob der Wunsch nach einer Disco, kultureller Vielfalt oder einem „Kreativquartier“ zur Förderung von Start-up-Unternehmen: Die Vorschläge – zu denen auch Schüler des Evangelischen Gymnasiums am Vormittag ihren Beitrag geleistet hatten – haben teils unterschiedliche Ansätze und Ziele, die nun gebündelt und morgen Abend gemeinsam mit den Ideen aus Herscheid, Halver, Kierspe und Schalksmühle vorgestellt werden sollen. 

Als erstes Fazit aus dem Meinerzhagener Workshop sah Caren Ohrhallinger viel Potenzial – aber auch Nachholbedarf: „Wenn es darum geht, wie die jungen Leute hier gehalten oder nach ihrem Studium wieder zurückgeholt werden sollen, ist der grüne, naturnahe Raum eine Stärke, die oft genannt wurde“, sagte die nonconform-Mitarbeiterin. Wichtig sei aber auch die Kommunikation, die Vermittlung dieser Werte. 

Aus allen Ideen, die am Freitag bei der Abschlussveranstaltung am Robert-Kolb-Turm an der Nordhelle vorgestellt werden, sollen am Ende Leitprojekte entstehen, die fundamentaler Bestandteil der Regionale-Bewerbung sein sollen. Angedacht ist eine Bewerbung bei der Südwestfalen Agentur im Oktober dieses Jahres.

Abschlussabend

Am Freitag, 24. Mai, findet von 19 bis 22 Uhr der Abschlussabend der Ideentour zur Regionale 2025 auf der Nordhelle am Robert-Kolb-Turm statt. Dann sollen Ideen und Ergebnisse der Ideenwerkstatt bei Getränken, Speisen und mit der Band Zoff („Sauerland“) präsentiert werden.

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