Stadtmarketingverein bezieht Stellung

Brings & Co. in Meinerzhagen: Aus diesem Grund bleiben die Vereine außen vor

Die Kölner Band Brings wird im Rahmen einer Konzertreihe in Meinerzhagen erwartet.
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Die Kölner Band Brings wird im Rahmen einer Konzertreihe in Meinerzhagen erwartet.

Wenn Brings, Kasalla & Co. nach Meinerzhagen kommen, bleiben die heimischen Vereine in Sachen Catering außen vor. Was zunächst für Verwunderung sorgte, hat aber einen guten Grund, wie es aus Reihen des Stadtmarketingvereins heißt.

Meinerzhagen – Die Entscheidung, das Catering bei der geplanten Konzertreihe „Sommer im Garten“ beim Veranstalter zu belassen – die Gruppe Brings und deren Management – sei nicht gegen die örtliche Gastronomie und Vereine gerichtet gewesen. Das betonte der Vorstand des Stadtmarketingvereins auf Anfrage der MZ. Vielmehr habe man sich zu diesem Schritt entschieden, um keinerlei Risiko für heimische Beteiligte einzugehen.

Zunächst war die Entscheidung für manch einen Verein ein Schlag ins Gesicht – vor allem für solche, die sich in der Vergangenheit sehr gerne bei anderen Veranstaltungen des Stadtmarketings beim Catering und anderen organisatorischen Aufgaben beteiligt hatten. Zudem erhielt ein Verein auf Nachfrage vom Stadtmarketing die Antwort, dass sich der Veranstalter selbst um die Versorgung der Gäste auf dem Otto-Fuchs-Platz kümmern wolle. Diese Information leitete man der MZ zu und brachte dabei Unverständnis über diese Regelung zum Ausdruck.

Entscheidung „aus gut abgewogenen Gründen“

Auf Nachfrage bei der Konzertagentur war zu erfahren, dass bei der Kontaktaufnahme mit dem Stadtmarketing sehr wohl die Option der Übernahme der „Versorgung“ mit örtlichem Personal und Material eine Option war – aber nicht gewählt wurde. Aus „gut abgewogenen Gründen“, wie Helmut Klose als stellvertretender Vorsitzender im Gespräch mit der MZ erläuterte. Demnach habe man bei der Benennung der vorgesehenen Konzerttermine auch die Tatsache in die Überlegungen einbezogen, dass es zu einer coronabedingten Absage kommen könne, unter Umständen auch sehr kurzfristig.

Leidtragende wären in diesem Fall die Vereine gewesen, die dann unter Umständen bereits ein aufwendiges Catering vorbereitet haben. „Daher haben wir entschieden, dass komplette Risiko beim Veranstalter, dem Brings-Management, zu belassen“, so Helmut Klose.

Viele Karten schon vergriffen

Ob es letztendlich in der Zeit vom 22. bis 25. Juli zu den drei Abendkonzerten und einem Frühschoppen kommen kann, wird von der dann aktuellen Coronalage abhängen. Vorgesehen sind die Auftritte von den Gruppen Räuber, Kasalla; Brings und Herrengedeck jeweils mit rund 500 Zuhörern. Für den Auftritt von Brings gibt es nur noch wenige Einzeltickets.

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