Polizei meldet Erfolge im Kampf gegen Einbrecher

„Casa II“ macht Einbrechern im Märkischen Kreis das Leben schwerer. - Foto: dpa/Gebert

Meinerzhagen - Seit Anfang November 2014 werden – wie schon im Vergleichszeitraum des Vorjahres – die Wohnungseinbrüche im Märkischen Kreis von einer zentralen Ermittlungskommission der Polizei bearbeitet, diesmal trägt sie den Namen „Casa II“.

Von Jürgen Beil

In einer Zwischenbilanz zeigen sich nun Ermittlungserfolge. Das betrifft auch Meinerzhagen: Hier gelang der Polizei die Festnahme von drei rumänischen Frauen. Sie wurden bei einem Wohnungseinbruch auf frischer Tat erwischt. Gegen zwei Frauen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Waren es im November und Dezember 2013 noch 334 Einbrüche im Märkischen Kreis, so wurden im gleichen Zeitraum 2014 laut Polizei genau 247 Einbrüche angezeigt. Dies entspreche einem Rückgang von 87 Taten. Wie die Polizei mitteilt, dürften dafür auch die Festnahmen der EK Casa verantwortlich sein: „Diverse Haftstrafen werden von Tätern derzeit abgesessen. Auch aktuell wurden bereits mehrere Tatverdächtige festgenommen, die sich teilweise in Untersuchungshaft befinden. Nach anderen wird weiter gefahndet“, teilte die Polizei gestern mit.

Einer albanischen Tätergruppe konnte laut Pressemitteilung eine Serie von Wohnungseinbrüchen im Süden des Märkischen Kreises zugeordnet werden. Die Angehörigen der Gruppe arbeiteten demnach als so genannte „Fensterbohrer“ und kletterten sogar in die erste oder zweite Etage. Wie die Polizeibeamten herausfanden, stammten die Täter aus Duisburg. Eine weitere Tätergruppe stamme aus Georgien. Dazu heißt es: „Durch akribische polizeiliche Arbeit konnte ermittelt und nachgewiesen werden, dass sie für Wohnungseinbrüche auch im Märkischen Kreis verantwortlich waren.“

Die Ermittlungen der „EK Casa II“ werden fortgeführt.

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