Corona-Krise wirkt sich aus

Burg-Wächter investiert in bessere Zukunft

+
Burg-Wächter Financial Director Christopher Lüling begrüßt die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentrale in Wetter-Volmarstein (von links): Carina Pollack, Andreas Blumberg, Christopher Lüling, Marc Münster, Alina Kraft, Bianca Pagenkämper und Daniele Ruggieri.

Meinerzhagen – Die Corona-Krise hat das soziale Miteinander spürbar verändert. Abstand halten, Mund-Nasen-Bedeckung und andere Hygieneregeln bestimmen den Alltag. Auch bei Burg-Wächter in Wormgermühle.

Harald Elbertshagen ist in dem auf Sicherheitstechnik spezialisierten Betrieb als Fertigungsleiter beschäftigt. Er und seine Kollegen richten sich selbstverständlich nach den Hygieneregeln. „An den Arbeitsplätzen ist der Zwei-Meter-Abstand gewährleistet. Dort dürfen die Masken dann abgenommen werden. Wird der Arbeitsplatz verlassen, ist die Maske aber sofort wieder anzulegen“, berichtet er. Probleme in Sachen Hygienevorschriften gebe es nicht, bilanziert der Meinerzhagener. 

Reiseverbot nach Nanjing

China-Safe in Nanjing ist eine hundertprozentige Tochter von Burg-Wächter. Bereits Anfang Februar dieses Jahres wurde der dortige Betrieb geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Inzwischen läuft die Produktion wieder in vollem Umfang. Eine Rückkehr zu normalen Abläufen gibt es in dem Konzern allerdings noch nicht. Elbertshagen: „Wir haben ein selbst auferlegtes Reiseverbot ausgesprochen, das in beide Richtungen gilt.“

Die Wirtschaft ist also weiterhin von der Pandemie betroffen. Trotz der herausfordernden Situation gestaltet der Sicherheitsspezialist Burg-Wächter allerdings die Zukunft und verstärkt die Belegschaft mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Die Corona-Pandemie hat unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in den vergangenen Monaten so stark geprägt wie kein anderes Ereignis in den vergangenen Jahrzehnten“, heißt es vom Unternehmen. Auch Burg-Wächter war vom Lockdown im Frühjahr und dessen Auswirkungen betroffen – ausgerechnet im Jahr des 100. Firmengeburtstags. Nichtsdestotrotz blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft und hat sein Team in den vergangenen Monaten konsequent verstärkt. Sowohl am Stammsitz in Wetter-Volmarstein als auch in der größten Produktion und Produktentwicklung in Meinerzhagen seien neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt worden.

Gut aufgestellt in die Zukunft

„Wir zeigen mit den Neueinstellungen und den strategischen Neubesetzungen wichtiger Positionen, dass wir gut aufgestellt in die Zukunft gehen“, sagt Christopher Lüling, Financial Director von Burg-Wächter und Urenkel des Firmengründers Alfred Lüling. So wurden in den vergangenen Monaten gleich drei Führungspositionen im Unternehmen neu besetzt. Seit Mai verantwortet Marc Münster den Export, Andreas Blumberg leitet seit September die Abteilung Marketing und Kommunikation. Beide sind in der Firmenzentrale in Wetter-Volmarstein ansässig. 

Mesut Korkut ist ebenfalls im September zu Burg-Wächter gestoßen. In Meinerzhagen leitet er die Abteilungen Mechanische Entwicklung und Werkzeugbau. Alle drei verbindet die langjährige Erfahrung in ihren Bereichen und die Freude, ein Traditionsunternehmen zielgerichtet für die Zukunft auszurichten. Ganz frisch im Team von Burg-Wächter ist Carina Pollack. Die 22-Jährige verstärkt seit Mitte Oktober das eCommerce-Team des Unternehmens. Seit Anfang September unterstützt Bianca Pagenkämper das Key Account Management. 

Neue Mitarbeiter

In Meinerzhagen wurden in den vergangenen Wochen und Monaten neben Mesut Korkut sieben weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu eingestellt. Außerdem wurde der Export mit Spezialisten für die Märkte in Österreich, Frankreich und den Niederlanden ausgebaut. Und: Das Unternehmen sucht schon jetzt neue Azubis für das Ausbildungsjahr 2021. In Wetter-Volmarstein starten am 1. August 2021 angehende Industriekaufleute – so wie einst Alina Kraft – mit der Ausbildung. Kraft hat, ebenso wie Daniele Ruggieri, trotz aller Widrigkeiten durch Corona im Sommer erfolgreich ihre Ausbildung absolviert und wurde danach fest übernommen.

„Unser Ziel ist es, eigene Auszubildende in der Firma zu halten. Schließlich haben sie sich in die internen und externen Abläufe intensiv eingearbeitet und sind mit dem Marktumfeld vertraut“, erklärt Christopher Lüling.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare