Sechs Spuren auf der A 45 wünschenswert

Dr. Matthias Heider fordert einen sechsspurigen Ausbau der A 45. - Archivfoto: Beil

Meinerzhagen - Die Autobahn 45 ist für Meinerzhagen von großer Bedeutung. Über die Verkehrsader werden schnell und (meist) zuverlässig Güter transportiert, die in der Volmestadt hergestellt werden oder die heimische Industriebetriebe zur Verarbeitung benötigen. Durch den zunehmenden Verkehr ist die Sauerlandlinie allerdings an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider warnt in diesem Zusammenhang jetzt vor einer unausgewogenen Verkehrsplanung – was auch Meinerzhagen betreffen würde. 

Heider: „In wenigen Wochen wird der Bundesverkehrswegeplan veröffentlicht. Im Vorfeld hatte das Handelsblatt bereits aus dem noch nicht veröffentlichten Entwurf zitiert und dabei eine eher ungünstige Behandlung von Nordrhein-Westfalen ausgemacht.“ 

Die südwestfälischen CDU-Bundestagsabgeordneten betonten daher in einem Brief an Verkehrsminister Dobrindt die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Verkehrsanbindung Südwestfalens. „In dem Schreiben, das auf Initiative von Matthias Heider verfasst wurde, werben die südwestfälischen Abgeordneten nachdrücklich für den sechsspurigen Ausbau der A 45“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dr. Heider nimmt dazu im Details Stellung: „Für Südwestfalen ist die A 45 die wichtigste Verkehrslebensader. Sollte es dazu kommen, dass aus Sicht des Verkehrsministeriums einzelne Abschnitte der A 45 beim Ausbau eine geringe Priorität erhalten und daher später ausgebaut werden, entstünden Trichtereffekte, die eine erhebliche Belastung für Anwohner, regionale Wirtschaft und die Verkehrsteilnehmer darstellen“, warnte er.

Der Abgeordnete kritisierte gemeinsam mit seinen Kollegen aber auch, dass in den Bewertungskriterien des Verkehrsministeriums bislang topografische und geologische Besonderheiten keine Rolle spielen würden: „Es darf nicht sein, dass eine Mittelgebirgsregion wie das Sauerland durch ungünstige Kosten-Nutzen-Rechnungen immer benachteiligt wird“, betonte Heider.

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