Bürgerzentrum Mittendrin ist ein Erfolgsmodell

Rolf Puschkarsky (r.) konnte zahlreiche Gäste zur Wiedereröffnung des „Mittendrin“ begrüßen.

MEINERZHAGEN – Das „Soziale Bürgerzentrum Mittendrin“ ist in den vergangenen zwei Jahren für eine große Anzahl Menschen zu einer wichtigen Anlaufstelle in der Stadt geworden. Nachdem nun das Haus am Prumbomweg angerissen wird, um einem Neubau zu weichen, ist das Bürgerzentrum für eine Übergangszeit von zwei Jahren an die Hauptstraße umgezogen. Am Samstag waren Sponsoren und Förderer zu einer offiziellen Einweihungsfeier geladen.

Der Vorsitzende des Bürgerzentrums-Vereins, Rolf Puschkarsky, begrüßte neben den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kirche auch Bürgermeister Erhard Pierlings. In seiner Rede ging Puschkarsky noch einmal auf die Anfänge des Mittendrin ein. „Das war damals eine Besonderheit. Diese zwei Jahre waren als Erprobungsphase gedacht. Aber lange vor Ablauf dieser Zeit wurde deutlich, dass das Bürgerzentrum auf Dauer weitergeführt werden muss.“

Rolf Puschkarsky dankte besonders Wolfgang Moog und Oliver Drenkhard von der Meinerzhagener Baugesellschaft für die hilfreiche Begleitung und Unterstützung des Projekts.

Nun ist das „Mittendrin“ für weitere zwei Jahren in der Hauptstraße 33 (ehemals Sport Koch) untergebracht. Es sei ein bekanntes Haus mit wechselvoller Geschichte und immer auch ein Haus der Begegnung gewesen, so Puschkarsky. Mit viel Energie und Tatendrang wurde im Januar begonnen, das Gebäude an der Hauptstraße so zu gestalten, dass bereits Ende Februar eingezogen werden konnte. Für die vielfältige Umbauarbeiten am vorhandenen Mobiliar bedankte sich der Vorsitzende besonders bei den Schreinern Horst Dango und Rainer Ronge. Ebenso galt sein Dank den mehr als 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Egon Peters und Simon Hecker und auch Hejo Lobner und Lothar Knoll, die das „Umzugschaos“ bestens im Griff hatten. Eine große Hilfe waren auch die 15 Jugendliche und jungen Erwachsenen der Freien evangelischen Gemeinde, die beim Umzug ihren diakonisch-sozialen Einsatztag ableisteten.

Hell und freundlich ist auch hier das Begegnungscafé gestaltet, in dem sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammen finden können, wo Gespräche geführt, Beratungen und erste Kontaktaufnahmen stattfinden können. Inzwischen ist es mehr und mehr zum beliebten Treffpunkt im Herzen von Meinerzhagen geworden. „Es wird scheinbar noch besser angenommen als vorher“, sagte Puschkarsky. Im ersten Stock wird gute und preiswerte Kleidung angeboten, Schuhe und Taschen sowie Spielzeug für die Kinder. Der Möbelladen hat seinen Platz ebenfalls in der Hauptstraße, allerdings – auf den anderen Straßenseite, im ehemaligen Ladenlokal von Keil und Koch – gefunden.

Puschkarsky dankte allen, die sich für das Gemeinwohl engagieren. „Sie haben sich in den letzten zwei Jahren für das Mittendrin eingesetzt und uns in finanzieller Hinsicht den Rücken freigehalten,“ lobte Puschkarsky das Engagement der Freunde und Förderer des Bürgerzentrums. „Wenn Sie mit ihren Zuwendungen nicht gewesen wären, dann würde es das Mittendrin nicht mehr geben“. Daher bat Puschkarsky auch für die Zukunft um finanzielle Unterstützung, denn ein solcher Betrieb könne nicht wirtschaftliche geführt werden, da die Ausgaben immer die Einnahmen übersteigen werden, führte Puschkarsky weiter aus. „Das Bürgerzentrum Mittendrin ist eine Meinerzhagener Sache und darum danke ich allen, die das Geld hier in Meinerzhagen einbringen“. Eine Spende erhielt er dann auch gleich von Bürgermeister Erhard Pierlings. Die Stadt freue sich, dass es so gut gelaufen sei und diese Bürgerinitiative gegründet worden sei, sagte Pierlings. „Wir als Stadt wollen zum Mittendrin stehen“. Er wünsche sich, dass es so erfolgreich weitergehen möge. Danach waren die Gäste zur Besichtigung des Hausen und zum gemeinsamen Essen und zu Gesprächen eingeladen.

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