Grundschule Auf der Wahr

Schülerparlament auf Stippvisite im Rathaus

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Die jungen Mitglieder des Schülerparlamentes der Grundschule Auf der Wahr besuchten Bürgermeister Jan Nesselrath.

Meinerzhagen – Im Meinerzhagener Ratssaal tagt der Rat, in der Grundschule Auf der Wahr ist das Schülerparlament ein genauso wichtiges Gremium.

Da das Parlament, bestehend aus Klassensprechern und OGS-Schülervertretern, neu ist an der Schule, informierten sich die Jungen und Mädchen am Donnerstag bei einem Experten über die für sie wichtigen und wissenswerten Dinge. Bürgermeister Jan Nesselrath trugen sie bei der Gelegenheit auch gleich einige Wünsche vor. 

Einen Kunstrasen wünschte sich ein Junge für die Schule und lieferte auch gleich eine Begründung: „Auf unserem jetzigen Platz staubt es so.“ Für Schulen gebe es in dieser Hinsicht sicherlich bessere Lösungen, erklärte Meinerzhagens „Chef“. Tischtennisplatten, ein weiterer Wunsch, ließen sich da vielleicht eher realisieren: „Ich spreche mal mit meinen Mitarbeitern“, versprach Nesselrath, der seinen jungen Besuchern auch erklärte, wie viel Geld die Stadt jährlich in Schulen investiert. 

Vorschläge der jungen Parlamentarier

Allerdings gab es seitens der jungen Parlamentarier trotzdem noch Verbesserungsvorschläge. Beispielsweise hinsichtlich der Bestuhlung: „Solche Stühle wie im Ratssaal brauchen wir in der Schule. Die sind total bequem!“, begeisterte sich ein Junge. Warum es nur eine Stunde Schwimmen pro Woche gebe und stattdessen aber so viel Mathe – da konnte auch das Stadtoberhaupt nicht weiter helfen, verriet dafür aber, wie es sich „anfühlt“ Bürgermeister zu sein und erklärte seine Aufgaben. Er müsse dafür sogen, „dass alles richtig läuft“ in der Stadt, sagte Nesselrath: „Wir wollen, dass Meinerzhagen noch schöner wird.“ 

Schülerparlament hat monatlich Sitzung 

Dass viel los ist in der Stadt, entgeht auch den Kindern nicht. Sie berichteten von Baustellenfahrzeugen auf Parkplätzen und dem Musik-Treff. „Ich musste gar nicht hin, ich hab das bis nach Hause gehört“, sagte ein Junge und der Bürgermeister stutzte: „War das jetzt Kritik oder fandest du das gut?“ „Nicht lustig“ sei es gewesen, befand der junge Parlamentarier und der Bürgermeister attestierte augenzwinkernd: „Du wärst bestimmt gut in der Opposition.“

Diskutieren und ihre Meinungen austauschen müssen die Schüler aber auch jetzt schon: Bei den monatlichen Sitzungen des Schülerparlamentes Auf der Wahr geht es schließlich auch darum, Wünsche und Vorschläge, die zuvor in der Klasse gesammelt werden, zu besprechen.

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