Stadtplatz: Linke kritisieren Namensvorschlag

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Georg Follert von den Linken fordert, dass bei der Namensgebung für den neuen Stadtplatz auch die Bürger mit einbezogen werden.

Meinerzhagen - Wenige Tage vor der entscheidenden Ratssitzung stößt die geplante Namensgebung des neuen Platzes vor der Stadthalle auf Kritik.

Dabei beruft sich Georg Follert, Sprecher des Ortsverbandes Kierspe/Meinerzhagen der Linken auf eine Zusage des früheren Bürgermeisters Erhard Pierlings. Dieser habe seinerzeit angekündigt, dass die Bürger Meinerzhagens bei jeder wichtigen Entscheidung das Stadthallenumfeld betreffend mit ins Boot geholt werden sollten. „Wir sind der Ansicht, dass sich auch der jetzige Bürgermeister Jan Nesselrath an diese Aussage gebunden fühlen sollte“, so Follert. 

Die Linke sei sich durchaus im Klaren darüber, dass die Benennung einer Nebenstraße und des Saales der Stadthalle nicht ausreiche, um entsprechend zu würdigen, was die Firma und, insbesondere, die Familie Fuchs in den vergangenen Jahrzehnten für die Stadt geleistet hat. Daher schlägt die Linke vor, nicht den Platz, sondern vielmehr die Stadthalle nach dem Gründer des Unternehmens zu benennen. „Da die Familie Fuchs seit jeher einen sehr starken Bezug zur Stadthalle hat und diese auch als Herzstück des neugestalteten Umfeldes zu betrachten ist, was insbesondere nach der geplanten Sanierung zutrifft“, so heißt es in einer Stellungnahme von Georg Follert.

Der neue Stadthallenvorplatz solle die Bürger zum Verweilen einladen und so, unter anderem, auch als neues kommunikatives Zentrum dienen. „Es ist nur naheliegend, dass der Platz durch die Bürger benannt wird, zumal der Bau ja erst nach heftigen Diskussionen in der Bürgerschaft und letztendlich durch einen Ratsbürgerentscheid möglich wurde“, heißt es von den Linken. Es sei nicht einzusehen, warum die Namensgebung dieses Platzes wieder am Bürger vorbei entschieden werden soll.

Georg Follert betont, dass auch die Meinerzhagener Piraten diese Ansicht vertreten, sodass man auch bei der Abstimmung am kommenden Montag im Rat mit Einigkeit der Fraktion „Linke und Piraten“ rechnen könne.

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