Boot kentert auf der Listertalsperre

MEINERZHAGEN ▪ Großeinsatz an der Listertalsperre für Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst. Gegen 15 Uhr war am Freitag ein mit zwei Personen besetztes Kanu im Bereich Windebruch/Heiligenberg gekentert. Dabei handelt es sich nach ersten Informationen um einen 46-jährigen Mann und dessen 14-jährigen Sohn aus dem Oberbergischen Kreis.

Der Junge konnte sich ans Ufer retten. Dabei kam ihm ein Angler, der das Unglück auf der Talsperre beobachtet hatte, zu Hilfe. Bis zum Redaktionsschluss ungeklärt blieb das Schicksal des Vaters.

Es wurde eine große Suchaktion eingeleitet. Daran waren bis Einbruch der Dunkelheit rund 90 Einsatzkräfte beteiligt. Federführend war die Attendorner Feuerwehr. Auch der mit einem Rettungsboot ausgerüstete Löschzug IV der Freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen aus Haustadt war vor Ort.

Darüber hinaus wurden Taucher und weitere Spezialkräfte der Berufsfeuerwehren aus Köln, Dortmund und Hagen an den Unglücksort beordert.

Aus der Luft suchten zeitweilig die Besatzungen von drei Hubschraubern der Polizei und des ADAC nach der vermissten Person.

Am Samstagmorgen wurde die Suche auf der Talsperre mit Spürhunden der Polizei fortgesetzt. Nachdem ein Hund angezeigt hatte, konnte die Leiche des Mannes durch Taucher der DLRG geborgen werden. Die Angehörigen wurden duch Notfallseelsorger betreut.

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