Weihnachtsmarkt in Valbert sehr erfolgreich

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Zur Nachbesprechung des Valberter Weihnachtsmarktes trafen sich einige Standbetreiber und Initiatorin Petra Gossen am Mittwochabend in der Hültekanne. ▪

VALBERT ▪ Rund 40 Stände lockten die Besucher im Dezember zum beliebten Valberter Weihnachtsmarkt. Auch dieses Mal stellten alle Beteiligten ihr Engagement in den Dienst der guten Sache. Ein Teil des Erlöses und die Einnahmen aus der großen Tombola kommen dem Bonner Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche der Uniklinik Bonn zu Gute.

„Bis jetzt sind schon 4258 Euro zusammen gekommen“, berichtete Initiatorin Petra Gossen am Mittwochabend bei der Nachbesprechung in der Gaststätte Hültekanne.

„Da noch einige Spenden ausstehen, hoffe ich, dass wir die 5000-Euro-Marke knacken“, so Petra Gossen Insgesamt konnten in den 18 Jahren seit der Gründung des Marktes bereits 141 000 Euro an den Förderkreis übergeben werden. Jörg Simon erzählte von einer dörflichen Tradition, die er in einem Örtchen bei Lüneburg miterlebte. „Am Abend vor den Adventssonntagen sind die Bürger zu einem Treffen im Dorf eingeladen.“ Dort werde symbolisch eine Kerze an einem Adventskranz entzündet, der dort bis Weihnachten hängen bleibt. Statt Kerzen würden Glühbirnen eingesetzt. „An den vier Samstagen im Advent sorgen bei den Treffen wechselnde Vereine für die Verpflegung der Besucher“, so Simon. Ein kleines Rahmenprogramm, wie unterhaltsame Beiträge zur Ortsgeschichte oder Musik, sorgten für Unterhaltung.

Die Anregung wurde begeistert aufgenommen und soll voraussichtlich schon in diesem Jahr umgesetzt werden. Petra Gossen berichtete, dass es beim letzten Markt einige Lücken in der Budenstadt gab, die die Frage aufwarfen, ob der Markt verkleinert werden solle. „Das stellt sich allerdings schwierig dar, weil jeder gerne seinen Standplatz behalten will.“ In der Runde wurde daher einhellig beschlossen, weitere Standbetreiber anzuwerben, die eine Bereicherung für den Markt darstellen.

„Wir möchten uns gerne weiter für auswärtige Anbieter öffnen, allerdings sollten das keine fliegenden Händler mit kommerziellen Angeboten sein“, fasste die Initiatorin zusammen. So wollen die Beteiligten nun auch bei den Standbetreibern aus Meinerzhagen nachfragen, ob sie auf beiden Märkten ausstellen wollen. „Das könnte gerade für die Kreativen interessant sein“, merkte Jörg Simon an. „Schließlich bereiten sie sich oft viele Monate lang vor.“ Dieser Aufwand würde sich bei zwei Märkten mehr lohnen. Interessierte können sich bei Petra Gossen unter Tel. (0 23 58) 17 96 melden. Der nächste Markt findet am Sonntag, 1. Dezember, statt. Die Vorbesprechung ist für den 9. Oktober, wie gewohnt in der Hültekanne, geplant. Hans-Gerd Krellmann berichtete von einem erstaunlichen Phänomen, das sich niemand so recht erklären konnte. „Mehrmals waren Glühbirnen unserer Weihnachtssterne halb mit Wasser gefüllt“, erzählte er. Von dem Kurzschluss seien dann leider auch die angrenzenden Häuser betroffen gewesen. „Wir müssen vermutlich viele der Fassungen und Steckverbindungen austauschen und alle 36 Sterne mit jeweils 12 Glühbirnen genau kontrollieren“, berichtete er etwas frustriert von der anstehenden Sisyphusarbeit. Zudem will er den Hersteller kontaktieren. Der besondere Dank der Standbetreiber gelte den Jungschützen, betonte Petra Gossen abschließend. „Sie schmücken die Straße jedes Jahr mit Tannenbäumen und entsorgen sie nach dem Markt wieder. Das alles passiert wie von selbst, ohne dass wir es überhaupt ansprechen müssen“ zeigte sie sich begeistert. ▪ ps

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