Ärgerlich und gefährlich: Parken an Straßenecken

+
Parken auf der Linie – hier auf der Hochstraße – ist ebenso verboten wie in der Fünf-Meter-Zone unmittelbar vor der Einmündung.

Meinerzhagen – Ulrike Verhoeven hat ein Problem mit parkenden Autos – allerdings nur an bestimmten Stellen im Stadtgebiet.

Was ihr „sauer aufstößt“ beschreibt sie so: „Laut Verkehrsvorschriften muss man vor der Einmündung einer Straße von rechts mindestens fünf Meter Parkabstand halten. Das ist auf der Hochstraße, kurz vor der Verbindungsstraße zur Gerichtstraße, auch mit weißen Markierungen so gekennzeichnet. Da aber viele Menschen diese Vorschrift nicht mehr kennen, wird immer wieder der Abstand zwischen der Markierung und der Einmündung als Parkplatz genutzt, was bei einem Abbiegen sowohl in die Hochstraße als auch von der Hochstraße total stört.“ Das ist laut Verhoeven auch kein Einzelfall: „Gleiches gilt an der Einmündung der Kirchstraße in die Kampstraße.“ 

In diesem Zusammenhang hat sie eine Frage: „Könnte man nicht, genau wie an der Kampstraße, die weißen Zick-Zack-Markierungen bis an die Einmündung ziehen? Somit wäre ein Abbiegen deutlich erleichtert und die fehlende Markierung würde nicht noch zum Parken auffordern.“ Gerade an Gerichtstagen werde immer direkt an der Einmündung geparkt. „Da könnten optische Hilfen mehr Klarheit schaffen. 

Heinz-Gerd Maikranz ist Leiter des städtischen Fachbereiches Bürgerservice. Er kennt die Vorschrift, die besagt, dass fünf Meter vor einer Einmündung nicht geparkt werden darf. „Wir als Stadt sanktionieren das auch, ein Verstoß zieht ein Bußgeld von zehn Euro nach sich.“ Im Fall der „Zick-Zack-Linien“ verspricht Maikranz, die Situation vor Ort zu prüfen. Der Fachbereichsleiter verweist allerdings auch darauf, dass die Fünf-Meter-Regelung unabhängig von der auf die Straße gemalten Linie gelte, das Parken also dort in jedem Fall nicht erlaubt sei. 

Wenn die Linien jetzt direkt bis zur Einmündung durchgezogen würden, sei das Sache der Straßenverkehrsbehörde – und das sei der Märkische Kreis, der die sogenannte Beschilderungsanordnung treffen müsse. „Der Kreis tut das in der Regeln aber nach einem Hinweis von der Stadt. Wenn wir in diesem Fall also einen Handlungsbedarf sehen, würden wir den Kreis informieren. Die Linie aufmalen würden wir ebenfalls.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare