Rehberg-Nachfolge: Bistum in "intensiven Gesprächen"

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Die Kirche St. Marien an der Kampstraße.

Meinerzhagen/Kierspe - Wie geht es weiter mit der Pfarrstelle für St. Maria Immaculata? Die Ansprache des scheidenden Pfarrers Thorsten Rehberg am Sonntag enthielt dazu nur wenig Neues (die MZ berichtete). Das zuständige Bistum Essen jedoch betont auf Anfrage, dass derzeit „intensive Gespräche“ geführt würden.

Sobald ein Nachfolger feststeht, würden er und der Zeitpunkt seines Dienstantritts bekannt gegeben. Das Bistum bestätigte auch die im Gemeindebrief bereits angekündigte Übergangslösung in Form eines sogenannten Pfarradministrators. Dieser werde seinen Dienst am 1. Dezember antreten, also nahtlos an die Amtsgeschäfte von Thorsten Rehberg anknüpfen. Der Name des verantwortlichen Administrators werde in Kürze veröffentlicht. 

Unklar war, wie es im jüngsten Gemeindebrief hieß, wo Pater Placidus Beilicke als unbefristete pastorale Verstärkung künftig wohnen wird. Dies könne nur in Valbert sein, wie auch Pfarrer Rehberg gegenüber der MZ betonte. „Pater Placidus muss in Valbert Wohnung nehmen, da meine Wohnung noch belegt ist und eine andere Dienstwohnung nicht zur Verfügung steht. Das Pfarrhaus an der Kampstraße müsste sehr aufwendig saniert werden und der Einzug in den Bungalow hinter dem Jugendheim hätte die Entwicklung und Umsetzung einer Zukunftsplanung für St. Marien deutlich erschwert“, erklärt Rehberg.

Wie bereits berichtet, dürfen weitere Wohnungen laut Bistumsverordnung nur angemietet werden, wenn keine freie Dienstwohnung verfügbar ist. Dies sei zum Beispiel bei Pater Clemens Rogge der Fall gewesen. Ein neuer Pfarrer werde jedoch voraussichtlich eine externe Wohnung nehmen müssen, um die zügige Umsetzung eines nachhaltigen Gebäude- konzepts in Meinerzhagen zu ermöglichen, so Rehberg. 

Die Pfarrei in Meinerzhagen und Kierspe ist übrigens nicht die einzige im Bistum, die aufgrund fehlender Pfarrkandidaten von einem Administrator geleitet werden muss. Derzeit würde dies auf drei Pfarreien zutreffen, heißt es vonseiten der Pressestelle in Essen.

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