Stabwechsel in der Awo-Beratungsstelle

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Susanne Weber (rechts) geht, ihren Posten besetzt jetzt Susanne Bisterfeld (2. von links). ▪

MEINERZHAGEN ▪ Ein Abschied und ein Wechsel, der für Kontinuität steht, vollzog sich heute bei der Awo-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche an der Oststraße 22 in Meinerzhagen.

Susanne Weber (61), die über 32 Jahre lang in dieser in den vier Volmetal-Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle arbeitenden Einrichtung gewirkt hat, seit 2007 als deren verantwortliche Leiterin, wechselt in den passiven Teil der Altersteilzeit und wird in Osnabrück ihren neuen Lebensabschnitt in neuer Umgebung beginnen. Nachfolgerin ist Susanne Bisterfeld (55), die seit nun schon zwanzig Jahren zum Team gehört

Zur Verabschiedung der bisherigen und Einführung der neuen Leiterin waren viele Gäste gekommen, die in unterschiedlichsten Funktionen der Beratungsstelle verbunden sind. Vom Träger, der Arbeiterwohlfahrt, war erstmals die neue Unterbezirksvorsitzende Renate Drewke, ehemalige Arnsberger Regierungspräsidentin, in die Volmestadt gekommen, in ihrer Begleitung Geschäftsführer Hubert Puder und Einrichtungsleiter Johannes Amft. Auch aus allen vier Kommunen des Einzugsbereichs der Einrichtung waren Repräsentanten erschienen, um damit ihre Verbundenheit und Wertschätzung für die hier geleistete engagierte Arbeit zu bekunden.

Die Diplom-Pädagogin Susanne Weber war nach ihrem Studium und verschiedenen Tätigkeiten, darunter zuletzt bei einer Erziehungsberatungsstelle in Köln, 1980 zu der erst zwei Jahre zuvor gegründeten Beratungsstelle nach Meinerzhagen gekommen. Als „Team-Mensch“, wie sie charakterisiert wurde, leistete sie in den nun 32 Jahren ihrer Tätigkeit engagierte Mitarbeit, prägte und befruchtete durch ihr großes persönliches Engagement die hier geleistete wichtige Beratungsarbeit mit hilfesuchenden Menschen in Konfliktsituationen. Den guten Ruf, den die Awo-Beratungsstelle in der Region genießt, belegen die eindrucksvollen Fallzahlen. So lag im Jahr 2011 die Zahl der betreuten Familien bei 362. Die Anmeldezahlen waren erneut gestiegen um 5,4 Prozent auf 236. Im Rahmen der systemischen Familienberatung wird eng auch innerhalb eines Netzwerks mit vielen anderen Institutionen und Einrichtungen kooperiert. Der 2004 gegründete Förderverein BAFF e.V. unterstützt die hier geleistete Arbeit mit Spenden in erheblichem Umfang.

Im Rahmen einer symbolischen Staffelstabübergabe an ihre langjährige Teamkollegin Susanne Bisterfeld wurde der bisherigen Leiterin Susanne Weber viel Lob und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit zuteil. „Dass wir hier immer in einer guten Atmosphäre arbeiten konnten, das ist vor allem Dein Verdienst“, bescheinigte Susanne Bisterfeld stellvertretend fürs Team. Die Diplom-Sozialpädagogin und Traumfachberaterin aus Kierspe übernimmt eine gut funktionierende und fest in der Region verankerte Einrichtung. Mit Blick auf die Zukunft sprach Susanne Bisterfeld die Hoffnung aus, dass bis zum Ende des Jahres die durch den Weggang von Susanne Weber entstandene personelle Lücke durch Einstellung eines neuen Mitarbeiters geschlossen werden könne. Man werde sich weiter engagiert den Herausforderungen stellen, die als Folge des gesellschaftlichen Wandels sich auch in der täglichen Beratungstätigkeit ergeben, versprach sie. ▪ -fe

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