Bischof King‘oo Wambua begeistert die Gemeinde

+
Nach dem Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, persönlich mit Bischof Norman King’oo Wambua ins Gespräch zu kommen. ▪

VALBERT ▪ Für vier Wochen ist der kenianische Bischof Norman King’oo Wambua in Deutschland zu Besuch. Grund seiner Deutschlandreise ist der Besuch vieler Freunde und Förderer seiner Krankeneinrichtungen aber auch der Besuch des großen Hilfswerkes Misereor in Aachen.

„Er ist sehr sympathisch“, darin waren sich zwei ältere Damen der Gemeinde St. Christophorus am Sonntagmittag nach einem gemeinsamen Gespräch mit Bischof Norman King’oo Wambua einig. Ihr Urteil hatten sie nicht nur im Gespräch gefunden, auch im vorangegangenen Gottesdienst brachte sich der Gast aus Kenia ein, obwohl er kein Deutsch, sondern ausschließlich Englisch sprach. Pastor Ludwig Opahle und Pfarrer Peter Wilhelm Keinecke feierten mit dem Bischof und der Gemeinde gemeinsam den Gottesdienst. Dabei ließ es sich Bischof Norman King’oo Wambua nicht nehmen, das Evangelium vorzulesen und auch zu predigen. „Wir sind vereint im Glauben“, begann er seine Predigt, gedolmetscht von Professor Dr. Ing. Erwin Schwab, und meinte damit auch, dass Sprachbarrieren überwunden werden können. Er berichtete aus seinem Land, den Flüchtlingen aus den Nachbarländern und dem Hunger, der dort herrscht. „Unsere Diözese ist 25 Jahre alt. Zu uns sind viele Missionare gekommen, auch aus Deutschland.“

Neben den Missionaren kam auch Schwester Therese, die seit 1989 in Kenia drei Krankenstationen leitet. Mit Schwester Therese verbindet die Valberter Gemeinde viel. Sie unterstützt die Arbeit der Ordensfrau mit Geldspenden aber auch mit ihrer Arbeitskraft. Persönliche Verbindungen zwischen Schwester Therese, Bischof Norman King’oo Wambua und den Familien Schwab, wie auch Pagenstecher bestehen schon lange. Katharina Schwab war 2006/2007 für ein halbes Jahr als Kinderkrankenschwester ehrenamtlich im Einsatz. Ihr Vater, Professor Dr. Ing. Erwin Schwab, war noch in diesem Jahr für vier Wochen in Kenia, um in den Krankenstationen kleinere Reparaturen auszuführen und praktische Hilfe anzubieten. Auch wenn der Besuch von Bischof Norman King’oo Wambua in erster Linie den Grund hatte, sich bei seinen deutschen Freunden für die bisherige Hilfe zu bedanken, er bat auch um weitere Spenden für sein Land und die Menschen dort.

Als kleine Geste des Willkommens hatten sich Professor Dr. Ing. Erwin Schwab und sein Musikensemble ausgedacht, afrikanische Lieder im Gottesdienst zu spielen und zu singen. Emotional nicht spurlos gingen diese Lieder an der Gemeinde vorbei. Sie waren in ihrem Rhythmus ansteckend und schon bald klatschten die Gottesdienstbesucher zum Takt der Lieder mit.

Nach dem Gottesdienst suchten noch viele Gemeindemitglieder das Gespräch mit dem Bischof, wollten etwas über das Leben in Kenia erfahren aber auch über die Krankenstationen, die die Valberter Gemeinde unterstützt. Spenden für diese Station konnten nicht nur Sonntag im Gottesdienst gegeben, sie können auch überwiesen werden. Spendenbescheinigungen stellt die katholische Gemeinde St. Maria Immaculata aus. Das Spendenkonto gehört der katholischen Gemeinde Meinerzhagen, Konto 10 91 29 19 00, Bankleitzahl 447 615 34 bei der Volksbank des Märkischen Kreises. Als Stichwort sollte „Kenia-Spende“ angegeben werden. ▪ GeG

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare