Bischof aus Kenia besucht Gemeinde St. Christophorus

Auf dem Foto (von links): Bischof Wambua, Schwester Therese, Dr. med. Pagenstecher.

VALBERT ▪ Aufgrund des großen Engagements aus der katholischen Gemeinde Valbert, drei Krankenstationen unter Leitung der deutschen Schwester Therese Vogel werden seit 2006 finanziell unterstützt, hat Bischof Wambua seinen Besuch während seines Deutschlandaufenthalts angekündigt, wobei er weitere Pfarreien und auch Misereor in Aachen besucht.

Der Gottesdienst mit Bischof Wambua, Pastor Ludwig Opahle und Pfarrer Peter-Wilhelm Keinecke findet statt am Sonntag, 14. August, um 11 Uhr in der katholischen Kirche St. Christophorus Valbert. Hierzu sind alle Pfarreimitglieder und Interessierte eingeladen. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Treffen und Gelegenheit zu Gesprächen mit Bischof Wambua im Gemeindesaal.

Die drei Krankenstationen gehören zum Bistum Bungoma im Westen Kenias. Bischof Norman King’oo Wambua leitet dieses Bistum, das von der Fläche her etwa zweieinhalbmal so groß ist wie das Bistum Essen und rund 550 000 Katholiken hat.

Seit 1989 leitet Schwester Therese Vogel die drei Krankenstationen, fördert die Ausbildung von Waisen und gibt Lebenshilfe für die Bevölkerung. Schwester Therese arbeitet seit 1957 in Afrika. Nach der Ordensausbildung erlernte sie den Beruf der Krankenschwester und Hebamme.

Schwester Therese finanziert mit den Spenden anteilig die laufenden Kosten der Krankenstationen, die Schulausbildung der Waisenkinder und die Löhne der Festangestellten. Sie selbst verzichtet auf jeglichen Lohn und lebt überaus bescheiden und sparsam.

Die Spenden werden

gezielt eingesetzt

Alle Spendengelder werden von ihr optimal und gezielt eingesetzt, weil immer der direkte Nutzen für die Menschen mit der Devise „fördern und fordern“ im Vordergrund steht. Die Arbeit von Schwester Therese gibt vielen Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bei ihr leben 24 Waisenkinder, zurzeit drei angestellte Schwestern, eine Haushälterin, ein Gärtner und sie bildet drei Schwestern-Schülerinnen aus. Insgesamt werden jährlich etwa 4500 Kranke auf den Stationen behandelt.

2006/2007 leistete Katharina Schwab aus Valbert ein halbes Jahr lang nach ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester ehrenamtlichen Einsatz bei Schwester Therese. Sie erkannte sofort die dringend notwendige finanzielle Hilfe für die Kranken und Waisenkinder.

Fortan wurden Spenden im Freundes- und Bekanntenkreis und bei heimischen Firmen gesammelt. Die Spendenquittungen werden von der Pfarrei St. Maria Immaculata Meinerzhagen ausgestellt. Auch die katholische Gemeinde St. Christophorus Valbert hat seither durch viele gemeinsame Aktionen im „Kreis junger Frauen“ erfolgreich für diese bedürftigen Mitmenschen in Afrika Spendengelder gesammelt.

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