Birkeshöhstraße soll grundlegend saniert werden

Die Birkeshöhstraße ist in keinem guten Zustand. Sie soll grundlegend saniert werden.

MEINERZHAGEN ▪ Die nächste große Baumaßnahme kündigt sich an: Der Zustand vieler Straßen im Stadtgebiet ist schlecht – erst recht nach Eis und Schnee in den vergangenen Wochen. Ein Beispiel dafür ist die Birkeshöhstraße. Sie weist nicht nur Schlaglöcher von beeindruckendem Ausmaß auf, sie hat auch einen nicht frostsicheren Aufbau. Doch das soll sich ändern.

Mit der Birkeshöhstraße beziehungsweise deren grundlegenden Sanierung wird sich der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt – neben anderen Themen – in der Sitzung am 24. Januar ab 17 Uhr im Sitzungsraum des Rathausgebäudes 1 an der Bahnhofstraße 15 befassen.

Zu diesem Thema hat die Verwaltung bereits eine umfangreiche Vorlage erstellt, die nachfolgend in Auszügen abgedruckt ist:

„Zunehmender Straßenverkehr hat auch die Birkeshöhstraße in Mitleidenschaft gezogen. Anlieger beklagen seit vielen Jahren den vorhandenen Zustand der Straße und Gehwege. Insbesondere der Winter 2009/2010 hinterließ erhebliche Schäden an der Straße, so dass im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht mehrere Schlaglöcher notdürftig verschlossen wurden.

Der schlechte bauliche Zustand der Birkeshöhstraße erfordert den Neubau der Fahrbahn und der Gehwege. Da der vorhandene Aufbau der Straße nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, ist eine Oberflächensanierung aufgrund der unzureichenden Substanz nicht möglich. Des Weiteren ist die Erneuerung des vorhandenen Mischwasserkanals aus hydraulischen und baulichen Gründen notwendig.

Mit dem Neubau der Straße soll das jetzige Trennprinzip mit Fahrbahn und beidseitigen Gehwegen beibehalten werden. Der Straßenausbau ist von der Einmündung Bodelschwinghstraße bis zur Einmündung Philosophenweg vorgesehen. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) förderfähiges Bauvorhaben. Erste Gespräche mit der Bezirksregierung haben in diesem Zusammenhang bereits stattgefunden. Die finanzielle Beteiligung der Anlieger nach Kommunalabgabegesetz für das Land NRW (KAG NRW) soll zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Anliegerversammlung dargestellt und erörtert werden.

Im Zuge der geplanten Bauarbeiten sollen auf der gesamten Länge des Ausbaubereiches die Straßenlaternen und das Beleuchtungskabel erneuert werden. Darüber hinaus werden im Rahmen eines Koordinierungsgespräches Beilaufwünsche der Versorgungsträger abgestimmt.

Nach derzeitigen Planungen ist der Baubeginn für das Jahr 2012 vorgesehen. Insgesamt soll die Maßnahme in mindestens zwei Bauabschnitte unterteilt werden. Im Ganzen ist mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren zu rechnen.“

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