Hunderte Sorten bei der ersten Bierbörse in Meinerzhagen

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Torsten Schmale, Sascha Dick und Bernd-Martin Leonidas (von links) hoffen auf viele Biergenießer - und gutes Wetter.

Meinerzhagen - Das Stadthallenumfeld verwandelt sich vom 4. bis 7. Juni in einen riesigen Biergarten: Erstmals wird dort eine "Bierbörse" stattfinden - eine Veranstaltung, für die sich Organisator und Stadtmarketingverein auch auswärtige Gäste erhoffen.

Ein riesiger Biergarten, 22 Bier- und Imbissstände und jede Menge Biersorten: Geht es nach Veranstalter Sascha Dick entpuppt sich der Veranstaltungsort Meinerzhagen auf der deutschlandweiten Bierbörsen-Tour als echter Volltreffer. Vom 4. bis 7. Juni können an der Stadthalle hunderte Biere verkostet werden – ein Angebot, das auch aus dem Umland zahlreiche Gäste anziehen soll.

Veranstalter berichtet von positiver Resonanz

Die Reaktion der Meinerzhagener weckt schon einmal die Vorfreude beim Organisator: „Beim Verteilen der Plakate höre ich immer wieder, dass wir hier an genau dem richtigen Ort sind“, berichtet Sascha Dick von seinen Kontakten mit den heimischen Geschäftsleuten.

"Walking Acts"

Für musikalische Unterhaltung werden bei der Bierbörse die mobilen Bands „Janina" und „Walking Hats“ sowie das Jazzorchester „Muckefuck“ sorgen.

Stadtmarketing-Geschäftsführer Bernd-Martin Leonidas geht sogar noch weiter: „Diese Stadt ist eine Bier-Stadt – da können die Meinerzhagener mal zeigen, was sie trinken können!“ Ein Aufruf, der nicht ungehört bleiben soll. Zumal der Erfolg zahlreicher Pendants in ganz Deutschland für sich spricht – wovon sich Torsten Schmale vom Stadtmarketingverein ebenfalls bereits ein Bild gemacht hat. Er war es auch, der maßgeblich dafür gesorgt hat, dass Meinerzhagen nun zur prominent besetzten Reihe der Veranstaltungsorte gehört: Derzeit findet die 17. Bierbörse in Leipzig statt, nach der Premiere in Meinerzhagen steuern viele der meist regelmäßig teilnehmenden Standbetreiber Koblenz und Magdeburg an.

Bis zu 50 Sorten vom Fass

Allein vom Fass sollen an den vier Veranstaltungstagen bis zu 50 Sorten durch die Hähne fließen. Hinzu kommen noch zahlreiche Flaschenbiere, die das „Haus der 131 Biere“ aus Hamburg mit an die Volme bringt. Insgesamt, so schätzt Dick, können am Ende mehr als 300 verschiedene Hopfen-Kaltgetränke gekostet werden. Und zwar in urigem Ambiente. „Wir haben hier an der Stadthalle eine wirklich gute Möglichkeit, einen Biergarten entstehen zu lassen“, erklärt Sascha Dick. Wobei es sich eigentlich um viele kleine Gärten handelt, die miteinander verschmelzen und gemütliche Stunden ermöglichen sollen. Der stilvolle Genuss soll dabei im Vordergrund stehen.

Mehrweg-Geschirr statt Plastik

Nicht ohne Grund setzt der Veranstalter auf Mehrweg-Geschirr – und auch die Biere werden nicht etwa in Kunststoffbechern, sondern in Original-Gläsern angeboten. „Das führt auch mal zu Pfandbeträgen von 3 Euro – aber da überlegen es sich die Leute dreimal, ob sie etwas zu Bruch gehen lassen“, so Dick, der um den schmalen Grat weiß, den es hinsichtlich des Schwerpunktthemas Alkohol zu beachten gilt. „Unsere Standbetreiber touren mit uns durch ganz Deutschland und wissen, dass sie sich nichts erlauben können – sonst sind sie raus. Auf den Jugendschutz wird daher genau geachtet. Und wenn jemand ganz offensichtlich mehr als genug getrunken hat, dann muss der auch mal fortgeschickt werden.“

Öffnungszeiten sollen streng eingehalten werden

Für eine geordnete Veranstaltung sollen auch die festen Öffnungszeiten sorgen, die ein „Versacken“ an der Theke verhindern sollen. Um Punkt 24 Uhr ist am Donnerstag, Freitag und Samstag Schluss, am Sonntag schon um 21 Uhr. Das Rahmenprogramm soll von Donnerstag bis Samstag um 22 Uhr enden, um die Lärmbelastung für Anwohner in Grenzen zu halten. Genügend Zeit, das Angebot zu kosten, bleibt in jedem Fall: Geöffnet hat die Veranstaltung ab 15 Uhr, am Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr. Zum traditionellen Fassanstich am 4. Juni um 15 Uhr sind außerdem alle Besucher zu Freibier eingeladen.

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