Im Freibad gibt es immer etwas zu tun

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In den vergangenen Tagen sind die Besucherzahlen im Meinerzhagener Freibad deutlich angestiegen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Die Besucherzahl ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen“, freut sich Armin Langemann, Meister für Bäderbetriebe in Meinerzhagen. Natürlich liege das an den höheren Temperaturen und der endlich trockenen Liegewiese. Trotzdem sind die Aufgaben des Schwimmmeisters bei gutem, wie bei schlechtem Wetter gleich.

„Man ist verantwortlich für die Pflege der Innen- und Außenanlagen und die Aufbereitung des Wassers. Da fließen dann auch Aufgaben aus chemischen, biologischen und technischen Bereichen mit ein. Hinzu kommt die Arbeit als Sanitäter und die Beckenaufsicht.“, erklärt Langemann. „Die Sicherheit unserer Badegäste steht immer an erster Stelle.“

Das Alter der Badegäste reicht vom Kleinkind bis hin zu Senioren, vor allem bei Sonnenschein. Die Gäste kommen nicht nur aus Meinerzhagen und Umgebung, sondern sogar aus Wuppertal, Köln und Dortmund.

Bei den Frühschwimmern trifft man Leute ab 30 aufwärts und diese bei jedem Wetter. „Da kann’s kleine Katzen regnen!“

Für sehr verregnete Sommertage haben die Freibäder eine „Schlechtwetterregel“ eingeführt (nachzulesen auf http://www.meinerzhagen.de).

Einen ähnlich verregneten Sommer, wie wir ihn dieses Jahr erleben, gab es jedoch schon lange nicht mehr, was auch an den Besucherzahlen zu erkennen ist, die in diesem Jahr Mitte Juli bei 7255 liegen, 3447 weniger als die Zwischenbilanz 2011 aufwies. Dafür bleibt das Jahr 2002 in guter Erinnerung, da die Wetterverhältnisse optimal waren und die Besucherzahl bei rund 32 000 lag.

„Zu Anfang der Sommerferien kann man immer beobachten, dass weniger Badegäste zu uns kommen. Das gleicht sich aber in den folgenden Wochen meistens wieder aus.“

Armin Langemann mag seinen Beruf als Meister für Bäderbetriebe, da seine Aufgaben sehr vielfältig sind. „Man läuft nicht einfach nur um das Schwimmbecken, sondern man kennt sich auch in Rettungskunde, Mathematik und Stilschwimmen aus“, verrät Langemann. Und mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: „Manchmal bin ich sogar Animateur!“ ▪ jh

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